Dr. Kajetan Hinner

Rheinland-Pfalz Deutschland

Rheinland-Pfalz

Universität Mainz

Soziologie

Universität Mainz

Sommersemester 2005

Empirisches Projekt: Absolventenstudie – Institut für Soziologie der Universität Mainz (Teil II)

Termine: Wöchentlich, 4 SWS

Teilnehmer:

Studierende im Hauptfach Soziologie. Fortsetzung des gleichnamigen Projekts aus dem Wintersemester. Es sind keine neuen Teilnehmer zugelassen.

Überblick

Was macht man eigentlich mit einem Abschluß in Soziologie? Jeder Soziologie-Studierende muß auf diese Frage von Verwandten, Freunden und neuen Bekanntschaften passable Antworten parat haben. In diesem empirischen Projekt geht es nicht um eine Analyse dieser potentiellen Ideen, sondern um den konkreten beruflichen Verbleib ehemaliger Studierender am Institut für Soziologie der Universität Mainz.

Geplant ist eine Vollerhebung aller Absolventen im Haupt- und Nebenfach Soziologie der hiesigen Universität.

Zum Fragekanon werden gehören: Verlauf und Bewertung des Studiums, Berufseinmündungsprozeß, Erwerbsverlauf, Beschäftigungsbereiche und Zufriedenheit mit der Beschäftigung. Diese und weitere Fragen sollen in dem einjährigen Projekt mittels einer weitgehend standardisierten Umfrage bei den ehemaligen Studierenden des Instituts für Soziologie empirisch untersucht werden. In Teil I des Projekts wird es darum gehen, einen Einstieg in das Forschungsfeld zu finden und einen Fragebogen zu entwickeln, mit dem dann in den Semesterferien die Befragung durchgeführt wird.

Arbeitsgruppen (aus dem Wintersemester, ab dem Sommersemester obsolet)

AG 1: Andrea Becker, Kalina Mazeva, Isabelle Nowak, Agnieszka Pelka
AG 2: Martin Beuler, Gabriele Schill, Daniel Militaru
AG 3: Kartin Busemann, Dirk Böpple, Lena Zimmer, Jan Loeffler
AG 4: Eva Fließer, Stephanie Heinz, Michele Krämer, Sina Junglas, Simone Tries, Rupali Tapadar
AG 5: Benjamin Gronert, Thilo Röder, Tristan Dittrich, Sabrina Wohlfahrt
AG 6: Eva Heddesheimer, Nicole Bendig, Gesche Wagner, Alexander Ditt
AG 7: Noemi Santiago-Hernández, Janine Juli, Yvonne Till, Daniela Beyer
AG 8: Anika Hoffmann, Melanie Schweitzer, Martin Wagner, Ina Krämer, Clemens Hachgenei
AG 9: Cynthia Joswig, Wolfram Eberle, Romina Zocaro, Eva Vogelsberger
AG 10: Nikki Könsgen, Marcus Müller, Catherine Meissner, Diana Schwarz, Uta Landrock, Marion Reith
AG 11: Sascha Müller, Stefan Wintorp, Jonas Lichtenberg, Daniel Bayer, Ahmet Guerel
AG 12: Kirsten Olsen, Barbara Bittmann, Anita Böhm, Nanna Hanschke, Janina Becker
AG 13: Marwin Plän, Daniela Elsässer, Sara Küsgens, Esther Kleine

Fragen-Experten (und übergeordnetes Thema der Abschlußarbeit)

Weitere Aufgaben:

Zeitplan

- Auswertung der Ergebnisse unter Zuhilfenahme der während der ersten Projektphase erarbeiteten Theorien und Hypothesen sowie Forschungsfelder.

Hausaufgabe bis 6.5.: Zusammenfügen der Datensätze (vorher auf dem FTP-Server, jetzt im ReaderPlus). Eingabe eines Fragebogens.

Endbericht

Das folgende gilt für beide Kurse (Donnerstags- und Freitags-Kurs):

1. Einführung (ca. 1 Seite): Allgemeine Informationen zu unserer Studie (wer sind wir, was war die Fragestellung, welcher Zeitraum, welche Befragten)
2. Deskriptive Analyse Ihrer Variablen (je nach Variable, 3-10 Seiten, Häufigkeiten, Statist. Kennzahlen, Grafiken, nach Haupt- und Nebenfachabsolventen sowie Geschlecht (also insgesamt vier Gruppen: a) univariat; b) nach Geschlecht und Hauptfach/Nebenfach - also 1: HF/weiblich, 2: HF/männlich, 3: NF/weiblich, 4: NF/männlich - mit Tabellen und Balkengrafiken, sowie weitere interessante Ergebnisse in Abhängigkeit von der jeweiligen Variablen. Bitte geben Sie immer an, mit welcher Datensatz-Version Sie gerechnet haben! Ansonsten können Jürgen Schiener und ich Ihre Ergebnisse nicht überprüfen.
3. Diskussion und/oder Analyse der im ersten Semester entwickelten Hypothesen (mind. 8 Seiten). Dabei sollen auch andere Studien mit einbezogen werden, theoretische Vorarbeiten aus der wissenschaflichen Literatur, weitere Zusammenhänge etc.
4. Bearbeitung eines übergeordneten Themas, das mit mehreren Items (Variablen, Skalen) analysiert wird. Mögliche Beispiele: Berufseinmündung von Hauptfachstudenten je nach Kohorte (oder z.B. Abschlußnote, Themenbereich der Abschlußarbeit etc.); Gehalt von Hauptfachsoziologen im Vergleich zu anderen Fächern; tiefergehende Analyse der Studienzufriedenheit (je nach Kohorte); Berufsverlauf (Berufszufriedenheit, -wechsel untrersucht nach möglichen Faktoren); Spezifische Qualitäten der Univ. Mainz; Praktika- und Nebenjob nach Kohorte; Selbstverständnis als Soziologe; Finanzierung des Studiums (Lebensstil) je nach Kohorte; Motivation bei der Berufswahl z.B. nach Geschlecht und Kohorte; Sozialstruktur der Soziologie-Studierenden je nach Kohorte; All. Lebens- und Lebensbereichszufriedenheiten nach Sozialstruktur; Versuch einer Milieu-Einordnung etc. pp. - Seitenzahl je nach Bedarf.

Das Thema von 4. muß mit dem jeweiligen Kursleiter vor Beginn der Arbeit an dem Endbericht abgesprochen werden!
Die Seitenzahl ist nach oben hin offen und sollte 20 Seiten nicht unterschreiten.

Bitte bedenken Sie: Auch keine Zusammenhänge (niedrige Korrelation) sind ein Ergebnis und erwähnenswert!

Hier finden Sie den Link zum Reader-Plus - über dieses System werden wir die Kommunikation (Literaturverweise, Hausaufgaben, Diskussion) abwickeln.

Literaturhinweise: