W116, W126 und Daimler-Benz FAQ, V0.7d

 

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Der Autor dieser Zusammenstellung ist Kajetan Hinner (http://www.hinner.com). Ich übernehme keine Haftung für Gültigkeit, Rechtmäßigkeit, Funktionieren der hier gesammelten Tips und distanziere mich ausdrücklich vom Inhalt aller Links. Dies soll ein Hilfeangebot für alle Besitzer von Mercedes-Oldtimern sein und nichts weiter. Noch einmal: Es versteht sich von selbst, daß ich keinerlei Garantie auf die hier gelisteten Tipps geben kann. Alle Information wird unabhängig wiedergegeben, wie sie mir sinnvoll erschien. Ich spreche auch für die hier zitierten Autoren, die selbstverständlich auch keine Garantie für das Funktionieren ihrer Tipps geben. Für den Inhalt von Links übernehme ich keine Verantwortung, ebenfalls nicht für den Inhalt von Kaufempfehlungen oder Firmenadressen. Wenn jemand irgend etwas nicht paßt, bitte ich um kurze Mail und erst dann um eine Anklage.

 

Die Rechtschreibung von Beiträgen wurde korrigiert. Die „neue“ Rechtschreibung kam nicht zur Anwendung. Nicht alle Artikel sind vollständig zitiert worden. Beleidigungen wurden gekürzt. E-Mail-Adressen wurden angegeben, soweit sie vom Verfasser angegeben wurden.

 

Wer nicht damit einverstanden ist, in dieser FAQ zitiert zu werden bzw. seine Email-Adresse zu finden, meldet sich bitte bei mir, Homepage: http://www.hinner.com

 

Ansonsten ist diese FAQ als Zusammenstellung geschützt und darf nicht kommerziell vertrieben werden. Für eine Spiegelung oder einen Abdruck muß beim FAQ-Maintainer um Erlaubnis gefragt werden (www.Hinner.com).

 

 

Ursprünglich wollte ich eine reine W116 FAQ machen, aber in diesem W116 Forum geht der W116 schon fast gegenüber anderen MB unter. Schade auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sind viele Fragen übertragbar und beim Durchsuchen der FAQ findet sich mit Sicherheit der eine oder andere nützliche Hinweis. Außerdem habe ich selbst seit 2003 keinen W116 mehr (Kupplungsschaden). Seit 2005 fahre ich einen W126, 260SE. Deshalb werden evtl. Erweiterungen eher auf den W126 bezogen.

 

Diese FAQ habe ich deshalb zusammengestellt, damit viele Fragen und Diskussionen (Frage-Antwort-Zyklus) nicht doppelt und dreifach ablaufen, v.a. zu Verbrauch, häufige Fehler, etc.

 

Bis jetzt ist der Zeitraum vom 23.12.99 bis 10.3.2000, sowie 22.6.2000 bis 14.7.2000 (MB) und 13.4.-15.7.2000 und 16.1. bis 5.3. 2002 (W116-Forum) eingearbeitet, außerdem einiges aus dem W126-Forum.

Noch kurz eingearbeitet: Beiträge aus dem November 2007.

 

Wenn ich Zeit habe, werde ich im Archiv weiter zurückgehen und noch mehr einarbeiten. Insofern ist dies eine erste Version, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Eine größere Umgliederung wird dann auch stattfinden. Außerdem werde ich das Format ändern (offenbar eignet sich Word97 nicht für eine FAQ).

 

 

 

Bitte weist mich auch auf Fehler hin!

 

 

2.12.2007, Kajetan Hinner (www.hinner.com)

 

 

W116, W126 und Daimler-Benz FAQ, V0.7............................................................................................................................ 1

Allgemeiner Teil......................................................................................................................................................................... 4

Typenkunde........................................................................................................................................................................... 4

H-Kennzeichen....................................................................................................................................................................... 5

Steuern.................................................................................................................................................................................... 7

Katalysator und Schlüsselnummern.............................................................................................................................. 7

ASU-Plakette..................................................................................................................................................................... 8

Oldtimer-Versicherung.......................................................................................................................................................... 8

Anschnallpflicht.................................................................................................................................................................... 8

Lange Standzeit...................................................................................................................................................................... 9

Standheizung........................................................................................................................................................................ 10

Vorderachse.......................................................................................................................................................................... 10

Kupplung verschlissen?..................................................................................................................................................... 11

Öldruck.................................................................................................................................................................................. 11

190D.................................................................................................................................................................................. 11

Wasserpumpe...................................................................................................................................................................... 11

Kühlerdicht........................................................................................................................................................................... 11

Biodiesel................................................................................................................................................................................ 12

Aldi Tafelöl...................................................................................................................................................................... 13

Vollsynthetisches Öl, Additive, Bleizusatz, etc.............................................................................................................. 13

Verbrauch.............................................................................................................................................................................. 15

W115................................................................................................................................................................................. 15

W116................................................................................................................................................................................. 15

W123................................................................................................................................................................................. 15

W124................................................................................................................................................................................. 16

W126................................................................................................................................................................................. 16

W201................................................................................................................................................................................. 17

Langlebigkeit und Laufleistung.................................................................................................................................... 17

Innenraum............................................................................................................................................................................. 18

Färben............................................................................................................................................................................... 18

Reinigung......................................................................................................................................................................... 18

Lederpflege...................................................................................................................................................................... 19

Schlösser............................................................................................................................................................................... 19

Hifi-System........................................................................................................................................................................... 19

Werkstattbuch..................................................................................................................................................................... 20

Modellautos......................................................................................................................................................................... 20

W126................................................................................................................................................................................. 20

Schrauber-Tips......................................................................................................................................................................... 21

Fahrersitz............................................................................................................................................................................... 21

Abdeckplane und Regenschutz........................................................................................................................................ 21

Dachhimmel.......................................................................................................................................................................... 22

Zentralverriegelung............................................................................................................................................................. 22

W 107..................................................................................................................................................................................... 22

Airbag............................................................................................................................................................................... 23

W 108..................................................................................................................................................................................... 23

Kupplung und Schaltgetriebe....................................................................................................................................... 23

W 108/W109 Vorbau...................................................................................................................................................... 23

Lenkung knackt............................................................................................................................................................... 23

Autogas, Erdgas............................................................................................................................................................. 25

Gurte hinten..................................................................................................................................................................... 25

W 114/115 (Strich 8), 1968-1976......................................................................................................................................... 25

Woher kommt der Name Strich-8?................................................................................................................................ 25

Ausbau Instrument......................................................................................................................................................... 26

Def. Lüftungsgebläse..................................................................................................................................................... 26

Kotflügel 1. Und 2. Serie................................................................................................................................................ 27

Zündanlage...................................................................................................................................................................... 27

Automatik......................................................................................................................................................................... 27

Automatik-Öl................................................................................................................................................................... 27

Automatik, Getriebe, div................................................................................................................................................ 28

Stoßdämpfer..................................................................................................................................................................... 28

Lautes Geräusch von hinten/unten mit Verzögerung - Radlagerschaden?............................................................ 29

Radlager wechseln.......................................................................................................................................................... 29

Zylinderkopf.................................................................................................................................................................... 30

Nockenwelle..................................................................................................................................................................... 30

Bleizusatz.......................................................................................................................................................................... 31

Höherlegung.................................................................................................................................................................... 31

Motortyp.......................................................................................................................................................................... 31

Anlasser 200D (1975), W115......................................................................................................................................... 31

Benzinpumpe 250CE/8 ´71.............................................................................................................................................. 32

Vergaser............................................................................................................................................................................ 32

Thermostat....................................................................................................................................................................... 33

W111...................................................................................................................................................................................... 33

W115...................................................................................................................................................................................... 34

Nebelschlußlicht für w115 Bj1974................................................................................................................................. 34

Motor von W123............................................................................................................................................................. 34

Kaltstartproblem.............................................................................................................................................................. 34

Größerer Tank.................................................................................................................................................................. 35

W116...................................................................................................................................................................................... 35

Typenschild..................................................................................................................................................................... 35

Unterschied M116/M117............................................................................................................................................... 35

Unfreiwillige Geschwindigkeitsbeschränkung........................................................................................................... 36

Gasannahme..................................................................................................................................................................... 36

Auto schüttelt und rüttelt.............................................................................................................................................. 36

Motor klingelt und klappert........................................................................................................................................... 37

Farbpalette....................................................................................................................................................................... 38

Armaturenbrett................................................................................................................................................................ 38

Benzinpumpe................................................................................................................................................................... 39

Heizungskasten: Klappen verkanten........................................................................................................................... 39

Automatik......................................................................................................................................................................... 41

Vorderachse..................................................................................................................................................................... 41

Kurbelwelle...................................................................................................................................................................... 42

Klimaautomatik................................................................................................................................................................ 42

Windschutzscheibe einbauen....................................................................................................................................... 43

Fensterheber.................................................................................................................................................................... 43

Schiebedach..................................................................................................................................................................... 43

Wasser unter den Fußmatten........................................................................................................................................ 45

Stöpsel für Wagenheberaufnahmen?.......................................................................................................................... 45

Schaden vom langen Stehen?....................................................................................................................................... 45

Sprit: Super-Plus.............................................................................................................................................................. 45

W123, 1976-1985.................................................................................................................................................................. 45

ABS-Anlage..................................................................................................................................................................... 45

Felgen............................................................................................................................................................................... 46

Ventilspiel......................................................................................................................................................................... 46

Zitternder Öldruckmesser.............................................................................................................................................. 47

W124, 1985-1995.................................................................................................................................................................. 48

Dröhnen............................................................................................................................................................................ 48

Öldruck............................................................................................................................................................................. 48

Quietschen hinten........................................................................................................................................................... 48

W124 Kombi......................................................................................................................................................................... 49

Doppelrollo...................................................................................................................................................................... 49

Hidden Feature: Heckscheibenwischer....................................................................................................................... 49

W126...................................................................................................................................................................................... 49

Farben - Stoßstange....................................................................................................................................................... 49

260er oder 300er?............................................................................................................................................................. 49

Motor................................................................................................................................................................................ 50

Zylinderkopfdichtung.................................................................................................................................................... 52

"Tickern" von der rechten Zylinderbank.................................................................................................................... 52

Automatikdefekt von heute auf morgen...................................................................................................................... 52

Vorderachse..................................................................................................................................................................... 53

Ölwechsel......................................................................................................................................................................... 53

Economyanzeige............................................................................................................................................................. 54

Thermostat....................................................................................................................................................................... 54

Scheibenwischer............................................................................................................................................................. 54

Fensterheber.................................................................................................................................................................... 55

Fußmatten........................................................................................................................................................................ 55

Holzverkleidung.............................................................................................................................................................. 55

Gardinen........................................................................................................................................................................... 55

Korrossionsschutz.......................................................................................................................................................... 56

Beleuchtung - Glühbirnen.............................................................................................................................................. 56

Stoßstangenchrom.......................................................................................................................................................... 56

Schmutzfänger (Bananen) am hinteren Stoßfänger................................................................................................... 57

Belegung: Steckverbindung Radio............................................................................................................................... 57

Automatische Antenne.................................................................................................................................................. 57

Außentemperaturanzeige............................................................................................................................................... 58

Reiserechner- und ABS-Ausfall................................................................................................................................... 58

Crash-Sensor................................................................................................................................................................... 58

Hidden Features.............................................................................................................................................................. 58

W201 (190)............................................................................................................................................................................ 59

Bereifung.......................................................................................................................................................................... 59

Stoßdämpfer..................................................................................................................................................................... 59

Instrument........................................................................................................................................................................ 59

Zündschloß...................................................................................................................................................................... 60

Motor stirbt nach kurzer Zeit ab................................................................................................................................... 61

Elektrischer Fensterheber defekt.................................................................................................................................. 61

Hifi-System....................................................................................................................................................................... 61

Lautsprecher-Kabel........................................................................................................................................................ 62

W201 Kombi?.................................................................................................................................................................. 62

Gebrauchtwagen, Ersatzteilversorgung, Preisniveau, etc.:................................................................................................ 62

Preise..................................................................................................................................................................................... 62

Reifen..................................................................................................................................................................................... 63

Reifenwechsel.................................................................................................................................................................. 63

Weißwandreifen.............................................................................................................................................................. 63

Reifenwechsel - Unbedenklichkeitsbescheinigung................................................................................................... 63

W107...................................................................................................................................................................................... 64

W108/W109.......................................................................................................................................................................... 64

W116...................................................................................................................................................................................... 65

Alltagstauglichkeit.......................................................................................................................................................... 65

Kosten.............................................................................................................................................................................. 65

Kaufberatung................................................................................................................................................................... 65

300SD................................................................................................................................................................................ 68

Katalysator....................................................................................................................................................................... 69

W 123..................................................................................................................................................................................... 69

Kaufen?............................................................................................................................................................................ 69

Katalysator....................................................................................................................................................................... 69

W124...................................................................................................................................................................................... 70

300 Turbodiesel............................................................................................................................................................... 70

W126...................................................................................................................................................................................... 70

Finger weg von Fahrzeugen vor 09/87!....................................................................................................................... 70

Motorüberholung........................................................................................................................................................... 70

W201 (190)............................................................................................................................................................................ 71

Kaufen?............................................................................................................................................................................ 71

Katalysator....................................................................................................................................................................... 72

190E 2.6............................................................................................................................................................................. 72

Geschmacksfrage und Wiederverkauf......................................................................................................................... 73

Links........................................................................................................................................................................................... 73

 

 

 

Allgemeiner Teil

 

Typenkunde

 

mit Bildern unter http://www.dbdepot.de/service/typen.html

 

Motor- und Karosserie-Bilder unter http://www.zwoachzig.de

 

Farbtabelle unter: http://www.strichacht.de/farb.html

 

R/C 107: 1971-1989

W 108 / 109 "Alte S-Klasse": 1965-1972

W 110 / 111 / 112 Limousine "Heckflosse": 1959-1967

W 111 / 112 Coupé / Cabriolet: 1962-1972

W 113 "Pagode": 1963-1972

W 114 / 115 "Strich Acht": 1968-1976

W 116: 1972-1980

C/T/W 123: 1976-1985

C/T/W 124: 1985-1995

C/W 126: 1980-1991

R 129: 1989-2001

C/W 140: 1991-1998

W 201: 1982-1993

W 202: 1993-2000

C/T/W 210: 1995-2002

 

 

Q: 220 Seb Bj. 65 - was heißt eigentlich das kleine "b" nach dem SE? Außerdem gibt es ja noch einen SEb Coupe - laut AI-Homepage also Typ W 111. Warum heißen die dann nicht "SEC". Kann mich da mal jemand aufklären? Gibt es motormässig da große Unterschiede? (Marko Vollmer)

 

A: Meines Wissens ist das b als Unterscheidung zum Ponton angehängt worden, wo es das gleiche Modell ja auch schon gab. So wurde es ja auch bei den 114/115 gemacht, wo das Erscheinungsjahr angehängt wurde, und den Wagen den sehr geläufigen Spitznamen /8 gab. (Tobi, TobiMah-ätt-gmx.de)

 

 

 

H-Kennzeichen

 

Q: Schon seit längerem quält mich eine Frage: Kann der TÜV die H-Zulassung wieder rückgängig machen lassen?  Was passiert, wenn ich mein H-Fahrzeug umbaue, z.B. anderer Motor, Bremsen, Räder etc? Wer weiß, wie so etwas gehandhabt wird? Bin auf Eure Antworten gespannt. (Lutz: leo 13-ätt-gmx.de )

 

A: Zunächst passiert nix, aber bei der nächsten HU. Da gibt's dann Ärger. Der TÜV ist ja auch als einziger berechtigt, Dinge einzutragen. anderer Motor und Bremsen oder Felgen sind ja eintragungspflichtig. Fährst du ohne Eintragung, bist du bei der HU dran, und wenn du's eintragen lassen willst, was sicherlich auch ohne Probleme läuft, werden sie dir die Schlüsselnummern für den Oldtimer und damit die Steuervergünstigung rausändern. Aber das ist ja auch OK, denn das H Kennzeichen soll ja auch originalerhaltene Oldtimer fördern, und nicht eine eine Gesetzeslücke zum Steuernsparen mit aufgemotzten Altmöhren schaffen. damit soll ja der Stand der Technik vor X - Jahren dokumentiert werden, was mit falschem Motor ohne Zweifel nicht geht. einzige Ausnahme dazu sind zeitgenössische umbauten, z.B. der getunte 300 SEL 6,8 von AMG, das geht dann wohl. (Tobi: tobimah-ätt-topmail.de )

 

 

Q: Muß das Gutachten für die H-Zulassung eigentlich vom TÜV gemacht werden,  oder kann das auch jeder Gutachter machen? (Jens, jens-ätt-anymore.de)

 

A: Also das Gutachten für die Anerkennung eines Fahrzeugs als Oldtimer erstellt nur der TüV (§21c). Gleichzeitig wird eine neue Hauptuntersuchung durchgeführt, unabhängig davon, ob diese fällig ist oder nicht. War das Auto länger als max. 1,5 Jahre abgemeldet ist auch eine Begutachtung gemäß §21 (Wiederzulassung) erforderlich. Zum Anmelden ist ggf, eine AU erforderlich. Ziemlicher Papierkram und speziell Wiederzulassung als Oldtimer ist nicht gerade billig: In Nürnberg alles in allem knapp DM 500,--!!! (Micha, m.crimmann-ätt-lycosmail.com)

 

 

 

Q: Gasanlage & H-Kennzeichen - geht das zusammen? Wer hat Erfahrungen zu diesem Thema? Wer weiß wo meine seinen Oldie günstig umbauen kann. Z. B. in den Niederlanden und beim deutschen TÜV abnehmen.

A: Soweit mir bekannt, werden H-Kennzeichen nur für Fzg. im weitgehenden Original-zustand erteilt. Änderungen werden nur akzeptiert, wenn sie der Sicherheit dienen (Nachrüstung von Gurten, Warnblinker etc.) Ein H-Kennzeichen mit Gasanlage dürfte also nur für einen 123er mit Original-Gasanlage zu erhalten sein, der würde aber wohl nicht alt genug sein. (McVicar, McVicar905-ätt-aol.com)

 

 

Originalität

 

 

Q: Weiter unten im Forum ging es um die Originalität (der Farbe), und da gibt es noch ein paar Gedanken von mir. Was bitte soll wertmindernd sein, wenn ich den 116er in einer damals originalen Farbe lackiere, und der einzige Zeuge am Auto der von der Originalfarbe berichtet, das Typenschild ist? Könnte ich keine Wertminderung erkennen. Aber auch eine damals nicht lieferbare Farbe, wenns ähnlich gut gemacht ist, störte mich nicht. Ob der Benz dann "wertlos" ist, sei einmal ausdrücklich bestritten. Ich möcht nur in Erinnerung rufen: der 116er ist ein Produkt der 70er, eines Jahrzehnts, in dem es schräge Frisuren, schräge Tapeten, 10cm hohe Plüschteppiche oder gelbe und froschgrüne S-Klassen gab. Es war einfach sehr vieles erlaubt, was nach heutigen Maßstäben an Geschmacksgrenzen stößt. Aus diesem Zeitgeist heraus verstehe ich dieses Auto auch heute noch. Natürlich ist astralsilber eleganter (das fuhren damals die Verzopften), originaler allemal ist orientrot, ikonengold etz. oder eben eine schöne schräge neue Farbe (von VW gibt es da so ein neues Gold, schon gesehen?) Und etwas zweites: unser Objekt der Begierde war ja ehrlich ganz selten verbreitert, tiefergelegt, verspoilert etz. worden. Hier verstehe ich die Oldie-Fraktionen von Opel, BMW usw. die hier auf peinliche Originalität bestehen. Doch dieses Problem haben wir nicht. Das schlimmste, was einem passieren kann sind falsche Felgen und/oder Radlaufchrom.  Doch wie weit kann/muß O. nun wirklich gehen? Wie sieht es mit Zubehör aus, das zwar von MB damals als SA lieferbar war, _an meinem Auto_ aber nicht original ist? (Scheinwerferreinigungsanlage, EFH, Leseleuchten im Fond, Lederausstattung, erweitertes Holz etz.) Sinkt dann der Wert des Wagens, nur weil es nicht original war? Eindeutig nein. Oder modernere Elemente: eine moderne Klima mit den Originalschaltern? moderne Fensterhebermechanik mit den Originalschaltern kombiniert? Steigert den Wert eindeutig würde ich sagen. Doch es ist noch nicht vorbei:

- was sagt ihr zu den elektrischen "klack-klack"-ZV?

- 15"-Alus im Barockdesign?

- 15"-Stahlfelgen von der 123er Langversion?

- verchromte Auspuffclips ?

- Edelstahlauspuffanlage (hält ewig) oder vom Zubehör (billiger)?

- hintere Stoßdämpfer die das Fahrzeugniveau halten, und die vollbesetzten Autos nicht mehr so "hängen"?

- Wuchtgewichte an den Alus innen geklebt und nicht außen draufgehämmert (gabs in den 70ern auch nicht)?

- ein Radio, das alt aussieht, aber modernste Technik drinnen hat?

und so weiter, und so weiter. Was ist tolerabel, was nicht? Gibt es einen Unterschied zwischen dem, was man sieht, und dem was man nicht sieht? Und wenn ja, warum?

Ich meine, es muß einfach der Gesamteindruck stimmig sein. Mein erster 116er war ein nauticblauer 450er (original: classicweiß), mit blauem Leder innen, sehr schöne 16"-Alus mit 225/245er Bereifung. Ich habe ihn echt geliebt, und für mich hatte der einen Wert. Und als mir einer reingedonnert ist und einen Totalschaden verursacht hat, war der Sachverständige der Versicherung derselben Meinung (!). Der Wagen hatte fast 300.000km runter, und ich bekam noch ca. 7.000,-- DEM für den Totalschaden. Und er war nicht original!

Also liebe Leser: worauf können wir uns einigen? (Andreas Illenberger, a.illenberger-ätt-gmx.net).

 

A: Zum “Wert” eines Autos allgemein: Ein Auto hat viele Werte: Den Sammlerwert nach Classic-Data (Wertgutachten sind allerdings auch so eine Sache), den momentanen Marktwert (ohne Käufer bringt mir das Wertvollste Auto kein Geld), den ideellen Wert für den Besitzer...  Meine furchtbar pauschale Aussage bezog sich auf ersteren. Zu der Umlackierung: Wenn wirklich NUR das Typenschild von einer Umlackierung Zeugnis gibt, dann muß das Fahrzeug komplett zerlegt gewesen sein. Eine Neulackierung an sich ist in meinen Augen schon ein starker Eingriff in die “Ausstrahlung” eines Autos - das mag jetzt doof klingen, aber ein neulackierter Wagen sieht eben in den allermeisten Fällen nach neulackiertem Wagen aus, die originale Patina ist dahin. Mit komplett erneuerter Innenausstattung sieht es nicht anders aus - das originale Finish bekommt man praktisch nie wieder hin. Ich will jetzt keinesfalls sagen, daß man heute nicht so gut arbeiten kann, aber man sieht es eben (ich kann manchmal auch nicht genau sagen, woran, aber man merkt es meist doch irgendwie...). Wenn man um eine Neulackierung nicht herumkommt, sieht es wieder etwas anders aus - aber bevor ich irgendeine Grotte jahrelang zusammenschwarte, suche ich eben ein besseres Fahrzeug, das mit überschaubareren Maßnahmen in den gewünschten Zustand zu bekommen ist. Das ist in den allermeisten Fällen billiger - preiswerter sowieso. Ausgenommen sind Fahrzeuge von hohem ideellem Wert und sonstige Einzelstücke.

Mit “neuzeitlichen Umbauten” meine ich Umbauten, welche ganz grob in der zweiten Lebenshälfte durchgeführt worden sind. D.h. ein heute noch neuzeitlicher Umbau ist in 20 Jahren schon wieder historisch.  Ein 116er Baujahr 1980, der 1990 auf breit/tief/hart umgestrickt worden ist, ist heute in Sammlerkreisen nicht so viel wert, wie im selben Erhaltungszustand ohne diese Umbauten. Das wird in 20 Jahren auch nicht viel anders sein, wie Beispiele von weit älteren Fahrzeugen zeigen.  Mit der erwähnten EFH-Nachrüstung ist es mit originalen Schaltern alleine nicht getan, will man wenigstens die Optik wahren, denn die Türverkleidungen sind dann auch fällig (und zwar alle 4!).

Ich kann die Extranachrüstungsfachleute nicht verstehen (ebensowenig wie die meisten Grottenrestauratoren): Warum kaufen sich manche (etwas überspitzt beschrieben) einen nackten 280S in kaldoniengrün, rüsten dann 1000 Extras und einen 3,5-Liter-Motor nach und lackieren die ganze Fuhre dann noch um, weil sie schon immer von einem silbernen 350SE mit Vollausstattung geträumt haben? Billiger kommen sie damit auch nicht weg! Wenn man besondere Wünsche hat, dann muß man eben suchen, suchen und nochmal suchen!  Und im Extremfall muß man dann vielleicht auch einen Kompromiß eingehen, so ist das bei Gebrauchtartikeln eben. Zurück zur Wertentwicklung: Der beschriebene Umbau wird nie den Wert erreichen, wie ein gleich gut erhaltener “echter” silberner 350SE.

Der Einbau von Neuteilen um Verschleiß/Beschädigungen sowie Nachrüstungen, welche gesetzlich vorgeschrieben werden, sind natürlich unumgänglich. Eine Klimaanlage auf R134a umzurüsten, fällt ebenfalls unter diese Rubrik.

Moderne Technik z.B. im Radio stört den Charakter des Wagens auch nachhaltig: Der mechanische Sendersuchlauf (funktioniert übrigens 1A) mit seinen Geräuschen gehört (nicht nur für mich) zum 116er, wie das eigentümliche Ansprechen der Unterdruck-ZV. Elektronik mag hier wie da technisch gleichwertig oder gar besser sein, sie hebt vielleicht den Gebrauchswert eines Fahrzeugs (den in 10 Jahren niemand mehr interessiert), aber keinesfalls den Sammlerwert, denn irgendwann ist das neue Radio auch wieder alt (im Sinne von veraltet), aber eben doch kein echt altes Original.

Zum in der Frage genannten Beispiel des nicht mehr originalen 450: Die 7000.- waren der Gebrauchswert. Wie bereits erwähnt, ist nicht nur der Sammlerwert nach CD ausschlaggebend, wenn man ein Fahrzeug kaufen/verkaufen will, sondern auch die Marktlage. Und da werden modische Umbauten nur so lange Anhänger haben, wie sie halbwegs aktuell sind - oder allenfalls wieder, wenn sie sehr alt sind, aber das erleben die meisten Umbauten nicht.

Die gewünschte “Einigung” kann es nicht geben. Das Problem ist allerdings, daß jedes Fahrzeug, das einmal von einem “Umbauer” bearbeitet worden ist, für einen “Originaler” für immer uninteressant ist, während ein “Umbauer” auch nach vielen Jahren der originalitätssüchtigen Pflege noch zuschlagen kann. (Heinrich Heller, heinrich.heller-ätt-gmx.de).

 

 

 

 

 

 

 

Steuern

 

 

Q: Wieviel kostet ein W116 280SE mit G-Kat an Steuern?

A: Dieses Jahr noch 369.60 DM / Jahr. Nächstes Jahr sind es 593.60 DM (21.20DM / 100ccm). Allerdings gehen die Katlosen Fz auch um das rauf (49.20DM/100ccm). (Fred, 14.1.2000)

 

 

Katalysator und Schlüsselnummern

 

Q: Auf der Suche nach einem KAT für meinen W107 bin ich auf 2 Hersteller gestossen.  Wurm bietet für 3000,- einen KAT nach Schlüsselnummer 14, K&M für 2000,- einen nach Schlüssel 77.  Bei beiden soll sich der Steuersatz auf 13,20DM reduzieren.  Wo liegt der Unterschied zwischen Schluesselnummer 14 und 77?  Hat jemand Erfahrung mit dem KAT von K&M-Automobile?

 

 

A: Schlüsselnummer 77 basiert nur auf einer Ausnahmegenehmigung, ist also keine "echte" schadstoffarme Nummer. Das gleiche gilt auch für diverse Diesel-KATS für z.B. W123 Motoren, die auch nur auf 77 umgeschlüsselt werden. Diese Ausnahmegenehmigung ist relativ wackelig und die Steuern können sich in Zukunft bei 77er Nummern beispielsweise deutlich erhöhen. (Thomas, thomas-ätt-rovingsociety.com)

 

A: Schlüsselnummer 77 u. 14 bedeuten beide die Einstufung nach Euro1, d.h.. ab 1.1.2001 schon wieder Anhebung der Steuern von derzeit ca. 13DM/100ccm auf ca. 21DM/100ccm.  Wurm bietet aber auch eine Nachrüstung auf E3 an, das bedeutet sogar ab 1.1.2004 Steuern von nur ca.  13DM/100ccm .  Wenn Kat-Nachrüstung, dann auf jeden Fall auf die bestmögliche Euronorm (= E2 oder E3)!  Der evtl Preisunterschied lohnt sich.... siehe auch die URL!  http://www.motor-presse-online.de/Ratgeber/Geld/steuern/inhaltfort.htm (Karl-H.)

 

ASU-Plakette

 

Q: Mir wurde gerade erzählt, daß wenn man einen Kat in einen z.B. 240d/8 einbaut, man nur zum eintragen zur au muß, danach könnte man den Aufkleber vorne eigentlich wieder abkratzen, denn danach interessiert das niemanden mehr beim Tüv, da der wagen vor 1.1.77 zugelassen wurde! Stimmt das? (Horst)

 

A: Stimmt absolut. Die haben damals an so eine Zusammenstellung nicht gedacht. Gilt natürlich auch für Benziner vor 1.4.69.

 

A: Wenn Dein Auto (trotz Kat) nicht jährlich zur AU muss, ist es sogar sehr zu empfehlen, eine eventuell vorhandene Plakette zu entfernen und auf keinen Fall mit einer abgelaufenen Plakette rumzufahren. In Oldtimer Markt war vor einiger Zeit ein Artikel zu lesen, wo ein nicht-AU-pflichtiger Volvo irrtümlich mit einer Plakette versehen worden war, der Besitzer sie nicht entfernte und schließlich Bußgeld wegen abgelaufener AU zahlen mußte - zu Recht! Die Begründung war: Wenn eine AU-Plakette am Wagen ist, muß sie auch gültig sein, denn ein Kontrolleur kann nicht ohne weiteres erkennen, ob der Wagen vor oder nach dem 1.7.69 (es war ein Benziner) zugelassen wurde. (Uli).

 

Oldtimer-Versicherung

 

A: Bei der Agrippina-Versicherung gibt es eine Oldtimer-Versicherung für PKW und Motorräder, die mindestens 20 Jahre alt sind. Die Fahrzeuge dürfen nicht für den täglichen Gebrauch bestimmt sein und nur eine geringe jährliche Kilometerleistung aufweisen (< 5000 km). Außerdem müssen das Fahrzeug überdurchschnittlich gut erhalten und weitgehend im Originalzustand sein. (Kajetan Hinner)

 

Anschnallpflicht

 

Q: Wie verhält es sich mit der Anschnallpflicht in Oldtimern?

In meinem speziellen Fall durfte ich gestern 60,- zahlen. ich fahre einen 200/8 bj.69, vorne Gurte, hinten nicht.

Gibt es einen Stichtag? Und wenn ja, muß man die Gurte nutzen wenn welche vorhanden?

Spielt eventuell die H-nummer eine Rolle?

Abgesehen davon, daß es wohl immer besser ist sich anzuschnallen.

Mich interessiert nun mal ob das Knöllchen vom Gesetz aus gerechtfertigt war. Jens (cml-ätt-bergisches-netz.de )

 

A: Wenn Gurte drin sind MÜSSEN sie benutzt werden

„gibt es einen Stichtag?“: Ja. Fz vor Erstzulassung 1.4.1970 brauchen keine Gurte. Kompliziert wird‘s mit den hinteren Gurten. Wenn Befestigungspunkte vorhanden sind (beim /8 der Fall) und Du Kinder unter 12 Jahren und/oder kleiner 1.5m reinsetzt, müssen Gurte angelegt bzw. erst mal eingebaut sein. Sonst kann dir der nächste Polizist wieder 60 DM abknöfpen. (Fred)

 

A: Grundsätzlich gilt die Anschnallpflicht für alle Verkehrsteilnehmer.  Geahndet wird dies mit 60 DM ohne Punkte. Die Rechtsgrundlage dazu ergibt sich aus § 21a StVO.

Es gibt folgende Ausnahmen:

- Taxi-/Mietwagenfahrer bei Fahrgastbeförderung

- Lieferanten beim Haus-zu-Haus-Verkehr im Auslieferungsbezirk

- Fahrten mit Schrittgeschwindigkeit wie Rückwärtsfahren, Fahrten auf Parkplätzen

- Fahrten in Kraftomnibussen, bei denen die Beförderung stehender Fahrgäste zugelassen ist

- das Betriebspersonal in Kraftomnibussen und das Begleitpersonal von besonders betreuungsbedürftigen Personengruppen während der Dienstleistungen,  die ein Verlassen des Sitzplatzes erfordern

- Fahrgäste in Kraftomnibussen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5t beim kurzzeitigen Verlassen des Sitzplatzes

 

Zusätzlich gelten Ausnahmen für Polizeivollzugsbeamte u.a. Sonderdienstleister.  Angaben natürlich ohne meine persönliche Gewähr ;-) Steht alles in der StVO. Stephan

 

A: (Zusatz): Das ist alles richtig, allerdings brauchen in Autos, die vor 1969 (Stichtag weiß ich nicht) gebaut wurden, keine Gurte eingebaut zu sein. Wenn allerdings welche drin sind, dann muß man die auch benutzen. Die Knolle ist also gerechtfertigt. Lutz (leo13-ätt-gmx.de

 

 

Lange Standzeit

 

 

Q: ich kann einen 280SL, Bj. 68, kaufen, der seit 10 Jahren abgemeldet in einer trockenen Garage steht.  Der Wagen wurde aber nicht irgendwie auf seinen -langen- Stillstand vorbereitet. Was für Standschäden sind zu erwarten und wie nimmt man ihn am besten wieder in Betrieb ?  Vorher Ölwechsel am Motor ist klar, aber genügt das ?  Muß ich mit Schäden an der Bremsanlage rechnen, Bremsleitungen, Sättel, Zylinder, etc. ? Wie sieht es mit der Einspritzanlage aus ?

 

A: Da ich kein Schrauber bin, kann ich Dir nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten. Es gibt immer wieder Fälle, wo Fahrzeuge eine solche Standzeit fast wie nix wegstecken. Eine trockene,  gut belüftete Garage ist hier das A und O.  Versuch als erstes, den Wagen aus der Garage zu schieben. Wenn Du willst, kannst du bereits jetzt einmal vorsichtig die Bremse treten. Sollte der Wagen jetzt noch rollbar sein, würde ich sagen, das die Bremsen nicht fest sind und Du vorsichtig in die Werkstatt zur Kontrolle fahren kannst. Das nächste Problem werden wahr. die Reifen sein (sind die noch voll ?)  Kontrolliere alle Spritleitungen im Motorraum und - sofern möglich - auch unterm Fahrzeug auf Dichtheit. Nimm einen Schrauber für diese Arbeiten mit. Versuch den Motor per Hand bzw. per Spezialschlüssel zu drehen.  Wenn er dreht ist das ein gutes Zeichen.  Wenn alle Kontrollen positiv verlaufen, tausche vor dem Startversuch die Benzinfilter, Kerzen und Zündungsverschleißteile (sofern das nötig ist).  Starte das Fahrzeug mit einer neuen großen Batterie. Sei vorsichtig mit der Verwendung von Startpilot (oder ähnlichen Dingen). Das Zeug kann in hartnäckigen Fällen helfen, Dir aber auch durch die starke Explosion den Motor schädigen (hat mir mal 'ne Werkstatt gesagt).  Wenn der Wagen angesprungen ist, lass in kurz laufen und fahre dann mit ihm per Trailer in die Werkstatt. Du solltest nicht auf eigener Achse fahren, da evtl. die eine oder andere Motordichtung unter Last den Geist aufgibt. In der Werkstatt sollten folgende Arbeiten durchgeführt werden:

1. Alle Öle und Filter tauschen

2. Bremsflüssigkeit wechseln

3. Reifen erneuern

4. Batterie erneuern

5. Bremsen prüfen und ggf. erneuern

6. alle gammligen Leitungen rauswerfen (Martin Jakubowski, Ria_und_Jaku-ätt-T-Online.de)

 

A: Das Öl musst Du vorm ersten Startversuch wechseln. 1. Ist das Zeug ALLES unten und nicht irgendwo im Motor 2. Die Schmierfähigkeit ist nach 10 Jahren miserabel 3. Wer weiß, wieviel km das Öl schon drauf hatte als er abgestellt wurde. Ölfilter nicht vergessen. Der kann durchgerostet sein ( hab ich schon erlebt) und beim ersten Startversuch ist die Schweinerei auf dem Boden. (Fred, alfredschenk-ätt-compuserve.com)

 

A: Da die Bremsflüssigkeit ne menge Wasser zieht, kann es sein, daß die Bremsleitungen eingerostet sind. das läßt sich aber leicht überprüfen. Bremsen und abwarten was passiert. (Tobias Nause, t.nause-ätt-fh.wolfenbuettel.de)

 

A: Ich fürchte, daß nach dieser Zeit die Laufhülsen angerostet sind. Das Öl ist sicherlich schon längst von den Zylinderwänden heruntergelaufen oder verharzt. Aus diesem Grunde würde ich vor der Inbetriebnahme Öl in die Zylinder (durch die Zündkerzenlöcher)einspritzen und dann den Motor vorsichtig von Hand durchdrehen (rechts herum). Beim Durchdrehen fühlst Du dann auch wenn der Schmiereffekt eintritt, oder ob die Kolben in rostigen Laufhülsen schaben. Aber ich halte das Einsprizen von Öl in die Zylinder in jedem Fall für wichtig. Eventuell sollte man auch frisches Öl in den Ölkreislauf drücken, was über das Ölfiltergehäuse mit irgend einem Adapter möglich sein sollte. (Lothar Geisbusch, geisbusch-ätt-ihf.uni-stuttgart.de)

 

 

A: Egal, wie voll der Tank noch ist (normalerweise wird ja mit vollem Tank stillgelegt, normalerweise!), auf jeden Fall den alten Sprit raus und frischen rein. Nach 10 Jahren sind Additive und Oktanzahl jenseits von Gut und Böse. Ich hab´ aus falscher Sparsamkeit auf diese Art und Weise mal einen Rasenmäher zerlegt (Pleul-Bruch wg. unkontrollierter Zündung). (Otto)

 

 

A: Wenn du vor dem ersten Startversuch Öl und -filter gewechselt hast, schraub die alten Kerzen raus und die neuen noch nicht rein! Ohne Kompression kannst du jetzt mit Starthilfe bei einigen Unterbrechungen solange orgeln, bis sich Öldruck aufgebaut hat. Wegen der fehlenden Kompression kann sich das Schmiermittel so ohne Druck und Belastung verteilen, was für trockene Lager etc. auf jeden Fall schonender ist. Ansonsten zusätzlich zu den bereits erwähnten Dingen die Schläuche des Kühlsystems nicht vergessen! (Heinz B., heinz-b-ätt-gmx.net)

 

Q: Ich habe mal eine Frage zum Überwintern meines 6.9ers (W116). Die letzten Jahre habe ich das Fahrzeug immer auf seinem Normalniveau abgestellt und das Fahrzeug dann mit dem Zugschalter hinterm Lenkrad gegen das Absinken gesperrt. Der Wagen bleibt somit immer auf dem gleichen Niveau stehen. Ich habe nun gehört, daß man den Wagen besser einfach so abstellen soll, dieser senkt sich dann allerdings bei nicht betätigten Schalter so nach ca. 5-6 Wochen langsam ab und liegt dann im Frühjahr ganz unten. Es dauert also schon gut 2 Monate bis er ganz unten ist. Ich denke aber, das ist ganz normal. Ist es also ratsamer das Fahrzeug mittels des Zugschalters gegen das Absinken zu blockieren oder soll ich ihn einfach so abstellen? Danke für ein paar Tipps was am besten ist und welchen Unterschied es für das System macht. (Tim)

 

A: Abstellen ohne irgendwas reicht vollkommen. Was soll da kaputt gehen? Willst Du Dein Gewissen beruhigen und ein Absinken gänzlich verhindern, bau die Notlaufgummipuffer ein. Sollten keine Notlaufpuffer vorhanden sein, gehen auch Hartholzklötze. Gruß, Wolfgang, dessen 6.9er über den Winter weder aufgebockt, noch stabilisiert wird. Der packt das auch so.

 

A: Es ist "nicht ganz normal", wenn ein 6.9 nach 2 Monaten absinkt. Normal ist, wenn Du das Fahrzeug im Oktober abstellst, im Mai die Garage wieder öffnest und der Wagen maximal 2-4 mm abgesunken ist. Also kaum bemerkbar. Absinken heißt immer: Undichtigkeit im System und sollte in jedem Fall behoben werden. Ebenso ist es mit der Zentralverriegelung. Bezüglich der Überwinterung habe ich das eigentlich mit dem Zugschalter immer so erledigt wie Du, um das System zu entlasten. Aus berufenem Munde habe ich aber jetzt gehört, dass es noch besser wäre, das Fahrzeug so aufzubocken, dass alle vier Räder ganz leicht den Boden berühren, die Achsenteile also auf diese Weise entlastet werden. Wenn also "Standreifen" für die "Überwinterung" aufgezogen werden, könnte man das gleich mit erledigen. Aber letztlich müssen z. B. die Felderkugeln und der Zentralspeicher alle etwa 6 Jahre getauscht werden, da hilft auch das nicht. (Adorjan)

 

A: Hallo, bei meinem wurden 2001 die Federspeicher erneuert. Der Wagen sinkt, ohne den Hebel zu ziehen, auch nach 3 Monaten nicht ab. (auf den Millimeter genau hab ich’s aber nicht nachgemesssen). (Thorsten)

 

A: Die Federspeicher müssen nicht alle 6 Jahre gewechselt werden, sondern nach Befundung. Man kann z. B. den Druck messen. In der SI zum Erscheinen des 6.9 stand dazu eine umfangreiche Prüfanleitung, die zum Erscheinen der 126er mit SA Hydropneumatik noch einmal upgedatet wurde. z. B. hatten die 126er weniger Druck in den Federspeichern, die 126er Federspeicher sind jetzt aber die, die du als Ersatzteil für den 6.9 bekommst. Absinken auf Dauer, auch mit Sperrschalter, halte ich auf Dauer für normal. mit Sperrschalter dauert’s nur länger. Ich werde mich demnächst mit Neufüllung der Dinger beschäftigen. die cit. Leute machen das schon lange. bei dem Ersatzteiltarif für die 116/126er Federspeicher für Hydropneumatik(gibt auch die für Niveau mit weniger Druck) halte ich das für durchaus lohnenswert. mein Ziel ist es dabei, ein Ventil da dran zu haben, um die später im eingebauten Zustand nachzufüllen. (Ulf)

 

A: Ich möchte ja kein Spielverderber sein, aber der Sicherheitsgedanke bei einem selbst montierten Ventil an den Federspeichern wiegt schwer. Da wir in fast allen Bereichen zunehmend amerikanische Verhältnisse haben bzw. bekommen werden, kann der kleinste Unfall in Verbindung mit einem motivierten Sachverständigen/Gutachter sehr schnell sehr viel Geld und Ärger bedeuten. (Wolfgang)

 

A: Ganz genau, das kann soweit gehen, dass das Fahrzeug seine ABE verliert und die Versicherung im Schadenfall nicht zahlt. Also: Federbälge alle - sagen wir - 10 Jahre wechseln und gut. Im Übrigen sind die Teile preislich überschaubar... (Lothar)

 

 

 

 

Standheizung

 

Q: Ich habe in meinem 260 SE eine Standheizung Eberspächer B5W mit folgendem Fehler:
1) Man drückt auf  „Sofort heizen“, es kommt ein hochfahrendes Geräusch für ca. 2 Sekunden, dann eine kurze Unterbrechung (Stille) und dann ein kurzes Geräusch und ein Herunterfahren (wie wenn man einen Staubsauger ausschaltet), danach Stille. Die Uhr läuft weiter und zählt von 30 herunter, aber nichts weiter.
2) Bis vor einer Woche hat die Heizung selbst noch funktioniert, es zischte wie bei einer Gastherme, aber nach etwa sieben Minuten: Stille. Also keine warme Luft in den Innenraum, die Lüftung im Auto ging in den zwei Monaten, seitdem ich das Auto habe, nur etwa drei Mal an (obwohl auf eins gestellt - die Heizung hat also nur drei Mal funktioniert)

 

A: Hallo, also aus dem Stehgreif würde ich sagen, da haut was mit der Kraftstoffversorgung bzw. Zündung durch die Glühkerze nicht hin. Am Steuergerät der Heizung befindet sich im übrigen ein Diagnose-Steckanschluß. Haben sie den schon mal von einer Fachwerkstatt prüfen lassen? (gorgnzuechtae)

 

A: Hallo, vermutlich ist bei Ihrer Heizung der Glühstift, die Umwälzpumpe oder Flammwächter defekt, leider läßt sich das genauer bei diesen nicht Diagnosefähigen Heizungen von der Ferne nicht genauer sagen, denn nur diese 3 Fehler führen dazu, das der Gebläsemotor( das zischen wie ein Staubsauger)anläuft, die Heizung die Eigendiagnose durchführt, und wieder abschaltet, weil ein Fehler vorliegt. Für eine genaue Diagnose kommen Sie um Schaltplan lesen und nachmessen nicht herum. (J. Voss).

 

A: Hallo, also ich bin kein Experte, meinen Bekannten, den ich kenne, kann ich nicht erreichen. Aber, soweit ich weiß, es ist ein Schutzmechanismus eingebaut, wenn die Batterie beim Zünden auf unter 10V runterfällt, schaltet die Heizung ab. oder, klickt die Benzinpumpe, sollte man eigentlich hören, evtl. ist die Benzinpumpe def. oder zu wenig Sprit, Leitung gerissen oder verstopft. es könnte auch die Glühkerze sein, wobei das glaube ich jetzt weniger. Ich werde tippen, daß die Batterie da nicht mitmacht. Winter, vielleicht viel Stadtverkehr, Heizung läuft, Radio, Licht etc, da bekommt die Batterie nicht genug Ladung. (ragolski)

 

Lösung: Neben der Standheizung ist ein Steuergerät montiert, davon gehen mehrere Kabel zu einem kleinen quadratischen Sicherungskästchen und einem gesteckten Relais (?). Wenn man das Sicherungskästchen öffnet (Schraube am Deckel abschrauben, Deckel abnehmen) kommen drei Sicherungen zum Vorschein. In meinem Fall war die mittlere (rote) Sicherung defekt. Ausgewechselt: Die Heizung zündet wieder – allerdings ist der ursprüngliche Fehler (2), also Lüftung läuft nicht immer an, nach wie vor da. Beim ersten Test lief die Lüftung, beim zweiten Test nicht mehr.

 

 

Vorderachse

 

Q: W124 TD 250: Wenn die Räder in Fahrtrichtung Gerade stehen, gibt es auf leichte Lenkbewegungen und auf schaukeln an den Kotflügeln dieses komische Gequietsche und Geknarze! Michael (michael.unterrieder-ätt-utanet.at )

 

A: I had the same problem with my 300D. I had taken the car to a car wash where they use a high pressure stream to clean all the salt off the under side of the car. Well, they blew both rubber boots off the ball joints which allowed water to get into them. After replacing the ball joints, it was quiet again. Hope to have been of some help. Regards Fred Herrmann, (NJ USA) (fredherrmann-ätt-hotmail.com )

 

Kupplung verschlissen?

 

Q: Wie erkennt man ob eine Kupplung verschlissen ist ? (beim 190D)

A)Wenn man das Kupplungspedal ganz durch treten muß

B) Wenn man das Kupplungspedal nur ganz wenig betätigen muß

 

A: Deine freundliche DB-Werkstatt hat eine Lehre (Prüfvorrichtung), mit der sie den Verschleiß der Kupplungsscheibe am Nehmerzylinder messen kann. Sonstige laienhafte Versuche wie Anfahren gegen gezogene Handbremse im 2.Gang (Motor muß ausgehen), taugen nicht viel, außerdem haben die Daimlers hydraulische Kupplungsbetätigung, da ist nix mehr mit Spiel einstellen. (Steve, strol-ätt-gmx.de)

 

 

Öldruck

 

190D

 

Q: Nach längerer Fahrt fällt der Öl-Druck statt 0.3 bar (2.7 bar) im Stand auf 1 bar ab (2.0 bar) ist das normal?

A: Der Öldruck darf laut Mercedes im Standgas ohne weiteres und irgendwelche Schäden bis zu 0.3 bar abfallen (Klaus Behle, klaus.behle-ätt-pironet.de).

A: ist völlig normal. Bei längerer Fahrt erwärmt sich das Motoröl und wird etwas flüssiger. Das führt zu dem geschilderten Druckabfall. Die Werte sind OK, das macht mein 230.6/8 auch. (Justus, drjliebig-ätt-aol.com)

 

 

Wasserpumpe

Q: Bei meinem 230 CE Bj.´85 ist wahrscheinlich die Wasserpumpe defekt. Zumindest läuft Wasser am Motorgehäuse herunter.  Welchen Schaden kann eine defekte Pumpe oder eine undichte Dichtung am meinem Auto verursachen? Renke (R:Schneider-ätt-Peguform.de )

 

A: Eine Wasserpumpe kostet im Austausch etwa 150 DM. Wenn Du zu lange wartest, dann kann die Spule für die Lüftermagnetkupplung festgammeln, d. h. es gibt ein Problem mit dem Ausbau. Lothar Geisbusch (geisbusch-ätt-ihf.uni-stuttgart.de )

 

A: Beim /8 gab es einen Reparatursatz für ca. 20DM. Man mußte beim Händler aber immer zweimal nachfragen, Austauschpumpen bringen eben mehr.  Ob es für den 230er einen solchen Reparatursatz gibt weiß ich allerdings nicht, kann es mir aber gut vorstellen. (Christian)

A: Möglich. Sowas hilft aber nicht, wenn‘s am Lager leckt. Da ist meist auch dieses hinüber. Austauschteil zu kaufen bringt hier dann wirklich mehr (bzw. weniger Arbeit auf Dauer (;-)) (Otto)

A: Wenn Du mit Lager die Schleifkohlendichtung mit Kunststoffbalg meinst, gehört diese zum Reparatursatz. Was soll denn sonst kaputtgehen an der Wasserpumpe? (Christian)

 

 

Kühlerdicht

 

Q: Bei meinem W 116 tropft der Kühler. Nicht stark, aber er hat immer einen Tropfen Kühlflüssigkeit dran. Kann man das mal mit Kühlerdicht versuchen? Oder läßt man besser die Finger davon und wechselt gleich den Kühler?

 

A: Laß die Hände von dem Zeug!! Bin vor kurzem vor der gleichen Entscheidung gestanden und habe mich mal bei mehreren befreundeten KFZ- Mechanikern und Meistern erkundigt. Haben mir alle davon abgeraten. Das Zeug würde sich in den teilweise feinen Kühlwasserkanälen anlagern und diese verstopfen. Das gleiche gilt übrigens auch für dieses Ölverluststopzeug. Auf diese Weise hat ein KFZ-Mechanikermeister schon einmal einen BMW_Motor geschrottet!  Ich habe meinen Kühler jetzt löten lassen und nun ist wieder für die nächsten 40 Jahre Ruhe (hoffentlich :-) ) (Werner, wcheg-ätt-aol.com)

 

A: Was hast Du denn mit dem Auto noch vor? Wenn es ein Ge- bis "Ver"brauchtwagen ist, der noch die Zeit bis zum nächsten TÜV irgendwie überstehen und danach ohnehin in die Presse soll - dann sicher, ohne jeden Zweifel Kühlerdicht rein!  Hast Du aber ein Ersthand-Sahneschnittchen, kaum km auf der Uhr und einer deutlich größeren Lebenserwartung,  dann würde ich mir das nochmal überlegen...  Schließlich kippst Du eine Chemikalie in den Motor, die das Leck im Kühler "zukleistert". Natürlich setzt sich der Kleister aber auch überall sonst im Kühlkreislauf fest, und wie das dann ein paar Jahre später aussieht, würde mich echt mal interessieren... Wahrscheinlich ist das Zeug dann versteinert - und wenn sich davon dann mal ein paar Brocken lösen, dann könnte das zu echten Problemen führen !

 

A:

 

 

Biodiesel

 

Vorbemerkung (K.H.): Aus der Zeit Nr. 4 vom 20.1.2000 fand sich folgende Meldung auf S. 29:

"Diesel aus Raps statt Mineralöl: Was verlockend klingt, bringt weder der Volkswirtschaft noch dem Klima entscheidende Vorteile. So lautet der Befund zweier Gutachten des Heidelberger ifeu-Instituts und der Ruhr-Universität Bochum. Zwar entsteht bei der Verbrennung des "Biodiesels" kaum klimaschädigendes Kohlendioxid (CO2), im Endeffekt nur so viel, wie die Pflanzen beim Wachsen aus der Atmosphäre ziehen. Allerdings könnte maximal ein halbes Prozent des deutschen Bedarfs angebaut werden - und das nur unter hohem Flächenverbrauch und intensivem Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. [...]"

 

 

A: Man kann aus vielen Pflanzen Öl gewinnen (z.B. Rapsöl, Senföl, Sonnenblumenöl...). Diese Öle sind aber recht dickflüssig und erstarren schon bei Null Grad, damit sind sie im Winter als Dieselersatz nicht zu gebrauchen  (da sie einfrieren) und auch im Sommer sind sie zu dickflüssig, um von der Kraftstoffpumpe angesaugt und von der Einspritzpumpe durch die Düsen gepreßt zu werden. In einer chemischen Reaktion (eine Veresterung, um genau zu sein) werden diese Öle so modifiziert, daß der Gefrierpunkt sinkt und ein Fließverhalten ähnlich dem Diesel erreicht wird.

Bei dieser Veresterung wird Energie verbraucht, welche meist aus fossilen Brennstoffen bezogen wird, das macht den Umweltpolitischen (Un)Sinn des Biodiesels aus. Was nutzt es der Umwelt, wenn zwar am Auspuff nicht mehr CO2 rauskommt als die Pflanzen beim Wachstum verbraucht haben, aber bei der Aufbereitung wieder fossile Brennstoffe benutzt werden?

Die eingeschränkte Verwendbarkeit des Biodiesels wird durch dessen Lösemitteleigenschaften festgelegt. Biodiesel läßt Gummi aufquellen, wodurch dieses letztlich zerstört wird. Um Biodiesel verwenden zu können, müssen alle Gummiteile, die damit in Berührung kommen, aus besonderem, resistentem Material sein. Leider ist das bei den alten Dieseln nicht der Fall, all diese Teile müssen ausgetauscht werden. (Thorsten Windhüs)

 

A: Noch mehr Info unter Biodiesel.de (Bernd: ro-fi-ätt-foni.net)

A: und www.elsbett.com/studien.htm (Sascha: sascha_schulz-ätt-usa.net )

 

A: Mein alter 240D3.0 TREKKER rollte 1998 in meine Hobbywerkstatt leider immer noch nicht zusammen gebaut, Gesamtlaufleistung von 1975 - 1998 ca.800.000km mit erster Maschine. 1994 habe ich NATURSAFT getankt und ca.180.000km mit RAPSDIESEL gefahren, und geht besser wie der mineralstinkdiesel Freigabe habe ich selbst versucht!!! Info NATURSAFT möglich (Bernd: ro-fi-ätt-foni.net )

 

A: Ich besitze einen 220D/8 Bj.71 und fahre schon seit ca.9 Monaten mit Biodiesel und habe noch keine Probleme gehabt (es werden auch keine auftreten). Sogar die Standheizung (Webasto) funzt damit.(riecht echt besser!) Sascha (sascha_schulz-ätt-usa.net)

 

A: Auch hier in Finnland gibt es erfahrungen von biodiesel in 240 3.0D. Veijo Laiho aus Pöytyä hat mit seinen /8 ueber 80000km Senfoel als Triebstoff benutzt. Er hat sehr gute Erfahrungen und hat sogar Emissionstesten zusammen mit der Berufshochschule in Turku gemaht. Lesen sie die Seite: http://personal.inet.fi/yritys/ekolaiho/mustarddiesel.html

 

A: Ich bin mehrere Jahre w124 200d Taxi ohne Probleme mit Rapsdiesel gefahren. Ein Fiat Tempra im Vergleich dazu ist im Stand beim Servolenken abgekackt. Hauptsache riecht nach Pommes. (d-wit)

 

A: Der Artikel ist echt interessant, allerdings läuft der Wagen nicht mit Biodiesel sondern mit organischem Öl (ähnlich dem Rapsöl), und das auch nur in einer Mischung mit normalem Diesel. Dennoch baut das auf, die Firma Elsbett rüstet die Wirbelkammermotoren von MB auf den Betrieb mit reinem Pflanzenöl um, vielleicht geht das ja auch für die alten Motoren. Thorsten Windhüs

 

 

Aldi Tafelöl

Q: Gibt es Erfahrungen mit der Verwendung von Bio-Ölen (in diesem Fall Aldi Tafelöl für 1,09 DM/l) als Diesel-Ersatz-Treibstoff? Ist das zu empfehlen, gibt es Probleme, kann man mischen oder was? (Merret Wiemer, mwiemer-ätt-biologie.uni-bielefeld.de)

A: Ich habe mich etwas damit beschäftigt und auch einige Studien dazu gelesen. Für die ungeduldigen die Quintessenz:  Die Diesel laufen damit auf Kosten eines deutlich erhöhten Verschleißes.  Und nun ausführlicher:

- Reiner Diesel funktioniert am besten, klar.

- Motoren mit Biodiesel zeigen ähnliches Leistungsverhalten wie Motoren mit Diesel, das Abgasverhalten ändert sich jedoch (was sich wohin verschiebt muß ich zu Hause nachsehen) und die Gummiteile lösen sich mit der Zeit auf  (Verwendung von Fluorkautschuk nötig)

- Rapsöl ist zu dickflüssig, um ohne Zusätze gefahren zu werden. Im Sommer liefen die Testmotoren damit, hatten jedoch mit starken Ablagerungen an Kolbenringen und E-Düsen zu kämpfen, was schließlich zum Ausfall der Maschinen führte. Im Winter dickte das Rapsöl ein und konnte nur durch Zumischen von Diesel flüssig genug gemacht werden, um von einer Kraftstoffpumpe gefördert zu werden.

- Fa. Elsbett: Habe da schon früher mal angerufen. Für die Vorkammermotoren bietet Elsbett keine Umrüstung an. Also habe ich nachgefragt, was denn bei den Wirbelkammermotoren verändert wird: es werden andere Einspritzdüsen eingebaut und eine recht komplizierte Treibstoffwärmung installiert, damit das Rapsöl flüssig bleibt und gefördert werden kann. Und ohne weiter bohren zu müssen sagt der Techniker, daß die Belastung der Einspritzpumpe deutlich steigt (da der Sprit immer noch dickflüssiger ist). So ganz problemlos ist Rapsöl also nicht... (Thorsten Windhues, windhues-ätt-uni-duisburg.de)

 

A: Mein 220D (Bj. 71) läuft auch mit 2/3 rme, 1/3 rapsöl und etwas benzin (2-3l), der flammpunkt und die viskosität müssen stimmen. (Sascha, sascha_schulz-ätt-usa.net)

 

A: Ich hab´s auch schon probiert. 1/2 RME und 1/2 Salatöl von Aldi.  Man kann damit fahren. Aber die Leistung läßt spürbar nach.  Zur Verdünnung hab ich etwas Benzin zugetankt. (so wenig wie möglich und Normalbenzin) Geld sparen kann man so allerdings nicht.  Ob die Pumpe und die Düsen das lange mitmachen, weiß ich auch nicht. (Guido)

 

 

Vollsynthetisches Öl, Additive, Bleizusatz, etc.

 

A: Bleizusatz und Additive sind unnötig (O-Ton Daimler-Benz, laut: http://www.v-d-h.de/index.html/Stammtisch/sued/Bleifrei/bleifrei.html), Thomas Guth (tguth-ätt-rumms.uni-manheim.de )

 

 

Q: Mein Problem ist nun bloß folgendes:  Der Vorbesitzer meines Coupes hat damals, kurz bevor ich ihm genug Geld geboten habe (bei 145tkm), 0W30 Vollsynthetisches Öl rein. Wir dachten beide: nicht schlecht, (das war vor 16 Monaten brandneu) tun wir dem Motor was gutes...

Kurz danach, bei 155tkm, hörte ich ein aufdringliches Klappern in der Nähe des Ventildeckels. Ab zu mindestens 4 verschieden MB-Werkstätten und einem Bosch Dienst. Diagnosen: ein paar sagten Nockenwelle im Eimer, ein paar sagten Hydrostößel ausgeleiert und ein paar gaben dem "neumodischen dünnen Zeugs (Öl)" die Schuld. Ich bin für alle Varianten offen und probiere erstmal den billigsten Lösungsvorschlag: Öl+Filter raus, 15W40 teilsynth. rein,  warmfahren und im Stand zwei Minuten lang 3000 U/min halten (alter VW-Bus Trick!). Kein Ergebnis (außer 90.- weg). Auf meine Frage ob man überhaupt nach Vollsynth. wieder teilsynth. reinfüllen dürfe wurde geantwortet- das mache nichts... (Ich hoffe, daß das stimmt!).

Ich landete dann schließlich bei einem wärmstens empfohlenen Meister in Nürnberg (ich studierte damals noch dort),  welcher mit mir die Sache auseinandernahm und mir alles zeigte, was kaputt war: eine Nockenwelle und 2 Hydros.  Ursprung des Problems waren die Halter des Ölrohrs über der Welle. Danach schien wieder alles beim alten, ich fahre seitdem 10W40 teilsynth. auf Empfehlung des anscheinend kompetenten Meisters; jedoch hat er mir prophezeit, daß das 0W30 damals meine Dichtungen ausgewaschen hat  (wunderbare Reinigungswirkung), was eine unerfreuliche Klangentwicklung mit sich bringt.  Er hatte recht. Mein Motor hört sich heute (175tkm) in keinster Weise mehr so an, wie damals (145tkm), als ich ihn gekauft habe. Weiterhin ölt er um einiges schlimmer als vorher (Pfützen jeden Morgen!).

Außer TV-Spots habe ich noch keine Vorschläge gefunden, meinem Motor wieder den berühmten seidenweichen Klang zurückzubringen. Wenn irgend jemand Erfahrungen mit Öl-additiven (Motor Up, und so) gemacht hat, wüßte ich das gerne. Harry (hamms015-ätt-mail.uni-mainz.de )

 

A: Ich habe hervorragende Erfahrungen mit "Slick 50" Additiven gemacht. Bei einem SLC habe ich den ATF-Zusatz verwendet und damit dem Wagen wieder zu sauberen Schaltvorgängen verholfen. Als Motorzusatz verwende ich "Slick 50 Vollsynthetische Motorenbehandlung" (sollte man auch bei Teilsynthetiköl verwenden). Ob der Motor länger hält, läßt sich natürlich nicht überprüfen, aber ich habe damit meinen Ölverbrauch um 0,25 Liter pro 1000 km gesenkt,  obwohl diese auf der Verpackung nicht einmal erwähnt wird. Es könnte also auch in deinem Fall hilfreich sein. Empfehlung: 1 Flasche (ca. 95.- DM)  beim Ölwechsel, dann bei jedem 2. Ölwechsel eine halbe Flasche.  Alleinimporteur für Deutschland:  Slick 50, Helmut Hornstein, Ulmer Str. 160 A, 86156 Augsburg, 0821/40 68 71. Sollte aber von jedem guten Zubehörhändler beschafft werden können. Martin R. (martin.razum-ätt-t-online.de )

 

 

A: Zu der von Dir angesprochenen Problematik folgendes.  Ich hatte im Juni 95 einen 190er 2,0 mit 174.000 km gekauft, dem ich gutgläubig sofort 5W40er Vollsynthetilöl verpaßt habe. Und weil ich ihm noch etwas ganz besonders Gutes tun wollte, habe ich den vollsysnthetischen Ölzusatz Slick50 hinzugekippt. Ganz nach dem Motto: "Für meinen ersten eigenen Benz nur das Beste!"

Schließlich sagte mir noch der Taxifahrer, der mich zum Händler fuhr, wie langlebig so ein Mercedes 190 ist.  174.000 km wären da gerade eingefahren!

Bei 221.000 km war die Maschine dann platt. Diagnose: Motorklappern durch ovale Zylinderlaufbuchsen, eindeutig verursacht durch vermehrten Schmierfilmabriß auf der Lauffläche der Zylinder. Der Spaß hat mich ganze 6.500,- DM gekostet, allerdings schnurrt der Motor jetzt wie eine Katze.

Hintergrund dieser Ölgeschichten ist folgender. Ein Motor der über Jahre mit einem 15 W 40 Motorenöl gefahren wurde, hat massive Verkokungen an allen Innenbereichen des Motors, die unmittelbar mit der Verbrennung zu tun haben. Gleichsam bilden diese Verkokungen aber eine relativ sichere Abdichtung der Laufflächen mit sich, was wiederum der Kompression zu Gute kommt. In bestimmtem Maße ist so etwas also durchaus positiv anzusehen,  wird doch jeder Motor bei einer längeren Überlandfahrt i.d.R. wieder von diesen Verkokungen teilweise befreit, so daß sich im Normalfall ein "gesunder Kreislauf" ergibt. Und die Erfahrungen der Taxifahrer, die teilweise 500.000 km und mehr mit so einem Motor schaffen, sprechen auch klar für diese Verfahrensweise. Dies betrifft sowohl Dieselmotoren, als auch Benziner. Alle diese Personen fahren i.d.R. aus wirtschaftlichen Gründen ein 15 W 40 Mineralöl, bzw. maximal ein 10 W 40er teilsynthetisches Öl.

Wenn man nun in einen solch alten Motor ein vollsynthetisches Motorenöl hineinkippt, werden die eingangs von mir angesprochenen Verkokungen massiv ausgewaschen, da diese Öle den ultimativen "Meister-Propper-Effekt" im Motor hervorrufen. Für einen alten Motor ist so etwas u.U. fatal, da er in kurzer Zeit einen Teil seiner Kompression verliert.

Hinzu kommt, das ein solches Öl, da es dünnflüssiger ist als Mineralöl, eine geringere Dämpferwirkung hat. Damit werden also Lagergeräusche aufgrund von Lagerspiel automatisch lauter, was den zunächst subjektiven Eindruck eines Motorschadens unterstreicht.

Kippt man jetzt noch dieses Teufelszeug hinzu, was dem Kunden einen Jungbrunnen für den Motor verspricht, kann es je nach Ölsorte aufgrund der darin enthaltenen Additive zu fatalen Reaktionen, bis hin zu Ölverklumpungen kommen.

Die Folgen habe ich an meinem Motor gesehen (6.500,-DM), wobei das 5 W 40er Motorenöl allein gar nicht so schlimm gewesen wäre. Vermutlich hätte ich aufgrund der geringeren Kompression ein paar PS weniger gehabt, worüber sich meine Lager wieder etwas gefreut hätten (geringerer Kompressionsdruck bedingt u.U. weniger Druck auf die Lager). Erst der Ölzusatz brachte das Aus.

Seit der Überholung fahre ich von Anfang an ein 0 W 40 Vollsynthetiköl, womit es jetzt auch keine Probleme geben dürfte. Der Motor hat eben noch nicht diese Verkokungen gebildet und wird sie in naher Zukunft aufgrund der starken Reinigungsneigung dieser Ölsorten auch gar nicht erst bilden. Außerdem reduziert dieses Öl nachgewiesener Maßen den Kraftstoffverbrauch und den Motorenverschleiß, aber eben nur bei relativ neuen Motoren.

Eine Motorüberholung wird daher die einzige Lösung solcher Ausflüge ins Land der Motorträume bleiben. Frank Osthues (frank.osthues-ätt-t-online.de )

 

A: Laß bloß die Finger von den Ölzusätzen !!! Du weißt nie, wie sie im Motor reagieren, sie können wenn‘s schlecht läuft, sogar den Motor komplett ruinieren. Wenn der Motor undicht ist, dann schau nach, wo‘s raustropft und laß es richten.

Wenn Du dir das mit dem veränderten Klang nicht bloß einbildest, dann kann das daran liegen, daß die alten Verkrustungen den Motor "verstopft" haben, was Du mit dem Synthetiköl "behoben" hast. Das sollte sich dann aber mit der Zeit und dem "schlechteren" Öl geben. (Vielleicht ist die Maschine aber auch schlicht und einfach kaputt...)

Also nochmal: kein Mathe oder Slick oder TuneUp oder SUPERCHARGE oder sonst irgendeinen Dreck ins Öl kippen ! Das hat das Auto nicht verdient ! (die beiden letztgenannten sind ohnehin nur für den betrügerischen      Gebrauchtschrotthändler von Interesse, das soll nämlich einem asthmatischen verbrauchten Motor nochmal für die letzten Lebensmonate ein wenig Kompression verschaffen - gerade lange genug, um vor Schadenersatzansprüchen sicher zu sein). Robert

 

A: Im Handel erhältlich z.B. unter dem Namen "Slick" Soll eine Teflonschicht auf allen Teilen bilden, die geschmiert werden. Stell dir mal vor, diese recht weiche Schicht sitzt auf der Oberfläche z.B. deiner Zylinderlaufbahnen. Was passiert wohl, wenn das nächste Mal der Kolben vorbeikommt ? (Ersatzweise: die Hersteller von teflonbeschichten Bratpfannen raten ENERGISCH davon ab, mit normalem Besteck in der Pfanne herumzuhantieren - hierfür solle man Wender aus Kunststoff benutzen. Wie viele Kunststofflager oder sonstige Gleitflächen hat dein Motor ?)  Nur so als Anregung. PS: habe selbst mal Ölzusätze für ein paar hundert Mark eingeworfen. Ein Jahr/30tkm später 6.000,- für den Austauschmotor... (RDelhey-ätt-AOL.com )

 

A: Also ich fahr ein 350sl und fahr nur mit teilsynthetischem Öl, Ergebnis: 290.000km ohne Probleme. (Torsten Selgrad, selle.the.pooh-ätt-t-online.de )

 

 

 

Verbrauch

 

Auch hier nochmal die einfachste Mercedes-Verbrauchsregel. Vergaser braucht mehr als Einspritzer. Der 4 Zylinder weniger als der 6 Zylinder usw. Bei den 380er, 420er, 500er oder 560er verhält es sich analog. Verschiedene Economy-Maßnahmen brachten nur marginale Verbesserungen, die den meisten Eindruck nur in den Broschüren hinterließen. (Rudolf Körper Rudolf.Koerper-ätt-t-online.de)

 

Es ist unsinnig, sich über Verbrauchswerte zu streiten, bzw. darüber zu diskutieren. Es kommt immer darauf an, wo und vor allem wie man fährt.  Klar ist doch, daß man sich mit einem V8 nicht lange in der Stadt aufhalten sollte. Für einen W140 600 sind als Durchschnittswert über 20l angegeben, wer sich aber angemessen auf Landstraßen und Autobahnen aufhält, kommt auch mit 13-14l aus. Christian Schröder (W140-ätt-gmx.de )

 

 

W115

 

A: Mein 115 110 12 234120 verbrauchte immer zwischen 8,5 und 10 Litern je nach Fahrweise. weniger als 8,5 habe ich auch bei Schleichfahrt nie erreicht. (Martin: martin.kerzendorf-ätt-med.uni-giessen.de )

 

 

A: Ich denke mittlerweile das 12-13L bei forscher fahrweise ok sind. ich selber verbrauche auf kurzstrecke (6-15KM)  mit Standheizung so 12,5L (öfter den Kickdown benutzt), ansonsten so zwischen 9,8 und 10.5L (bis ca.110Km/h). Schalter verbraucht halt doch weniger! (Sascha: sascha_schulz-ätt-usa.net)

 

A: W 115 D 22 (OM 615): 8,5 Liter (Jens Lewandowski: strich-acht-ätt-gmx.de )

 

A: W115 200 Bj 74 (etwa 12,5 l/100km) (Jean)

 

W116

 

A: W116 350SE Bj 75 (etwa 14 l/100km) (Jean)

 

 

W123

 

A: Ich hatte mal einen 230E bj. 80 mit 160000km, der wie ich finde mit ca. 12-13l ganz gut lag. (Stadtfahrten und Überlandfahrten hielten sich dabei etwa die Waage), Steffen

 

W 123 D 22 (OM 615): 9,0 Liter: (Jens Lewandowski: strich-acht-ätt-gmx.de )

 

A: Hab einen 200 bj'83 gefahren. Bei meiner eigentlich forschen Fahrweise lag der Verbrauch immer zwischen 10,5 und 11,5. hab den wagen dann mit 430.000km verkauft, leider! (Lude, baja-ätt-telda.net )

 

A: Antworten auf Verbrauchsanfragen, gleichen manchmal den allabendlichen Märchenstunden. Die einen "schieben" ihren Benz fast über die Straße, die anderen haben schlecht eingestellte Motoren bzw. Vergaser, weitere hämmern nur so über die Bahn, und alle brauchen Benzin.

Auch hier sei es gesagt, die Vierzylinder brauchen weniger wie die Sechszylinder, Vergaser brauchen mehr wie Einspritzer. Somit braucht ein 230E weniger wie ein 200er. Und beide brauchen immer über 10 Liter/100km, außer du "schiebst". Und sollte dann ein Märchenerzähler kommen, der mal wieder die Mär von 8l bei überwiegend Landstraße erzählt, so meint er sicherlich 8l auf 60km.  Verbrauchswerte von 10-16l bei den Vierzylinder, bei normalen durchschnittlichen Fahrbedingungen und gut eingestellten und gewarteten Motoren sind die Eintrittskarte für W123-Benziner. Wem das zuviel ist, muß Smart fahren. (Rudolf KÖRPER: Rudolf.Koerper-ätt-t-online.de )

 

A: Aber laß die Finger vom 200er Vergaser, da kannst du dir gleich einen 280E kaufen...  Nun im Ernst: mein 230E mit 4-Gang-Schaltung braucht trotz G-Kat nur ca. 11 Liter auf 100 km (50% Land, 50% Stadt). (Steve)

 

A: Mach doch den 200 Vergaser nicht so schlecht. Soviel braucht er auch wieder nicht. Meiner so 10-12l. Aber prinzipiell gebe ich euch recht: der 230E ist wohl die erste Wahl bei den Vierzylindern, was Verbrauch und Leistung sowieso angeht. (Maik Nitz: Maiknitz-ätt-sedan.uni-osnabrueck.de )

 

 

 

A: Hi! Ich fahre einen Mercedes W123'er 230 CE (Bosch K-Jetronic), und mit optimaler Einstellung kommst Du im Stadtverkehr so auf 10.5 Liter (Nominalverbrauch liegt bei 12 Litern), auf der Autobahn hängt es davon ab,  wie schnell Du fährst. Am günstigsten läuft meiner im 4. Gang zw. 120 bis 130 km/h (bin schonmal mit 9.9 Litern auf 100 km "weggekommen", das war mein absoluter Rekord), aber wenn Du so zwischen 170 und Vollgas (ca. 185 km/h)  fährst, geht der Verbrauch durchaus auf 13 bis 15 Liter rauf.  Der Wagen ist aus 1983, hat den Motor 102 (der neuere 4-Zylinder, nicht mehr der OHC Motor (M115) aus dem 190 SL) mit 2,3 Litern Hubraum, 5-Gang Mech. + G-Kat. (Den M102 haben alle ab Frühjahr 1980, aber ich würde dir einen aus BJ 83 empfehlen, die sind z.T. etwas wartungsfreundlicher gebaut.) (Gero, Gero.D-ätt-gmx.net)

 

A: Mein W123T 240D 5 Gang im Schnitt 7.3L (Autobahn 50%, Stadt 15%, Landstraße 35%) und zügiger Fahrweise.  Mit Hänger 1.7t nur 8.5L. Mein W123T 240D Automatik im Schnitt 9.8-11L (Autobahn 50%, Stadt 15%, Landstraße 35%)und zügiger Fahrweise.  8.5 bei schonender Fahrweise (Autobahn 90km/h). (

 

 

 

 

 

W124

 

A: 250d (94PS), 8.5l

 

 

W126

 

Wenn du dir einen SEC kaufen willst, sollte der nach 9/87 vom Band gerollt ein.  Da diese am wenigsten verbrauchen im Vergleich zur gebotenen Leistung. Das ganze Thema ist aber schon im W126 Forum abgehackt worden. Markus (Markus-ätt-mb-w126.de )

 

 

W201

 

A: Ich fahre mit meinem 190 D Bj. 1989 72 PS immer im 6 Liter Bereich. Dreimal habe ich es schon in den 5 Liter Bereich geschafft. Das niedrigste war dabei 5,7 Liter auf 100 km. Da fehlt nur noch die Fahrleistung zum CDI, TDI. (Christian)

 

A: Also ich brauche so 6,8-7,2L,auch wenn ich Autobahn durchgehend mit 170km/h fahre.Die Werksangaben liegen denke ich auch in diesem Bereich. (Klaus)

 

A: Also ich war mit meinem 190D Automatik immer so mit 9l unterwegs allerdings mit einem Großteil Stadtverkehr. bei 140Tkm kam dann meine ZK-Dichtung und zwei Monate später bei Glatteis die Leitplanke. :-(( (Steffen)

 

A: Also was das Werk angibt ist mir nicht bekannt. Aber ich fahre den 190D 201 Bj85 mit 7,2-7,8 Litern auf 100km. Ohne ihn besonders zu schonen aber auch nicht sehr sportlich. Nach jedem tanken schreibe ich Literzahl und Kilometerstand auf um von Zeit zu Zeit den Verbrauch über 1000km bestimmen zu können. Der Benz ist jetzt 220000km gelaufen und nix passiert. (Jean)

 

 

Langlebigkeit und Laufleistung

 

Q: Das MB langlebige Auto baut, dürfte ja jeder wissen.  Aber was ist langlebig? Da würde mich nämlich mal interessieren, was die höchste Kilometerlaufleistung eines MB war, die bekannt wurde, zumindest mit dem Original Motor. (Michael)

 

A: Unser 230 E Automatik W124 Bj87 hat nächste Woche 450 TKM drauf. Erste Maschine, zweites Getriebe (bei 240 TKM). Neue Kopfdichtung und Ventilschaftdichtungen. Das Auto geht immer noch prima. (Thomas, thomas.imbacher-ätt-debitel.net).

 

A: Aus eigener Erfahrung und der der Kollegen meines Vaters weiß ich, daß 220TKM für die Vierventiler des W124 viel ist, meistens zu viel, denn danach geht's i.d.R. stark bergab mit den Dingern. (Sebastian, sfsattler-ätt-web.de).

 

A: Also ich kann mich für eine Laufleistung von knapp einer Million KM (!) anhand des W123 300D meines Onkels verbürgen. Der ist allerdings auch in Kalifornien gelaufen, und da gibt‘s keinen Rost. Es war mir nur wenige Male vergönnt, mitzufahren. Als er ihn damals in Deutschland gekauft hat, gab‘s für die Amis noch runde Nummerntafeln, und als Kind hab ich mich noch tierisch über die elektrischen Fensterheber gefreut. (Thomas D., redferne-ätt-tuebingen.netsurf.de).

 

A: Es gibt mehrere Taxen mit Original-Motor mit entsprechender Laufleistung. Im Nachbarort fährt ein 200D/124 mit über 700 TKM. lt. Taxifahrer fährt ein paar Orte weiter ebenfalls ein 200D/124 mit 1,2 Mio. KM. Alles mit der ersten Maschine "sonst wird es uninteressant". (Martin Jakubowski, Ria_und_Jaku-ätt-t-online.de).

 

A: Von mir selbst kann ich sagen : 280 SE ca. 392 000 km 230 E ca. 230 000 km ( Das vom 230er ist natürlich noch wenig , kann aber nicht mehr bieten ) Ich weiss von einem Taxi bei uns in der Stadt , das 1998 die 600 000 km Marke überschritten hat . Stand in der Zeitung , mit erstem Motor !!! Und das bei solch einer Quälerei wie Taxifahren. (Christian S., CSDaywalker-ätt-aol.com).

 

A: 300D Bj 87 derzeit 647.000 km mit erstem Motor und erstem Getriebe. O-Ton bei der AU " Diese Werte erreichen manche nicht mal mehr bei 60.000". Bei km Stand 593.000 war die erste Kupplung hinüber. Dabei wär‘s vom Belag her noch doppelt soweit gegangen nur die Nieten haben sich aufgelöst. (Fred).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenraum

 

Färben

Q: Wie kann man rote Kunststoff-Innenraumverkleidung in schwarz umfärben?

 

A: Es gab mal (vielleicht gibt es das auch heute noch) von FoliaTec ein Spray, mit dem man Kunststoffe (z.B.  Armaturenbretter, Türverkleidungen usw.) einfärben konnte. Die Qualität war oder ist aber wohl nicht sonderlich überzeugend. Das Ergebnis habe ich einmal an einem Chevrolet Caprice (mit danach türkisfarbenem Armaturenbrett *schauder) begutachten dürfen, ich fand aber, daß es wirklich zu wünschen übrig ließ. (Micha, nightcab-ätt-topmail.de)

 

A: Ich habe vor ca. 10 Jahren mal die kackbraune Ausstattung meines Kadetts (ich weiß...) schwarz eingefärbt. Hat prima funktioniert, beim ersten Versuch gedeckt und fing auch nicht an, abzublättern. Allerdings hast Du an stark beanspruchten Stellen (z.B. unter den Fensterkurbeln) irgendwann wieder die alte Fabe hervorgeschabt - hat bei mir damals aber immerhin zwei oder drei Jahre gedauert... und ließ sich danach auch gut wieder auffrischen. Der Erfolg dürfte stark vom Material abhängig sein. Versuchs doch einfach mal mit einer kaputten Türverkleidung vom Schrottplatz.

 

Reinigung

 

Tobi: Ich mach das immer im Sommer mit Polsterschaum. alles raus, gut einweichen mit dem Schaum, kräftig wurzelbürsten und dann nach Vorschrift absaugen. Damit wurde sogar meine cremefarbene wieder 1A. Im Sommer,  damit das gut durchtrocknet und später nicht stockig riecht.

 

 

Q: Ich fahre einen 250/8 BJ71 mit beiger Stoffausstattung. Leider sind auf den Sitzen ein paar Flecken. Wie und mit was kriegt man die Flecken am besten weg? (Roland, rolandsebald-ätt-aol.com).

 

A: Hallo, versuch's mal mit Persil ... egal welches ;-), warmen Wasser und einer kleinen Bürste. Die Sitze richtig durchnässen beim Schrubben. Hat bei mir Wunder gewirkt und alle Flecken ziemlich restlos beseitigt. Für die Kunstlederteile an den Türverkleidungen etc. ist das auch nicht schlecht, hier hilft oft auch ein Lappen weiter, braucht man nicht alles mit der Bürste schrubben.

Aber hinterher müssen Schonbezüge zumindest auf den Fahrersitz, (egal wie's aussieht) ansonsten geht der Spaß zwei Wochen später wieder los ..... und ich weiß nicht wie oft man so eine Ausstattung reinigen kann, das nutzt langfristig den Stoff natürlich auch ab! (Thomas John, thomas-ätt-rovingsociety.com).

 

A: Versuch es mal mit einem Dampfreiniger (kein Dampfstrahler); ist ziemlich schonend und es ist der Wahnsinn, was da alles, ohne Chemie, rausgeht. (Werner, wcheg-ätt-aol.com).

 

A: Etwas Rei in der Tube in lauwarmes Wasser schaumig rühren und dann mit dem Schaum Polster und Türverkleidungen reinigen. Funktioniert prima. In besonders schlimmen Fällen hilft auch Rasierschaum (porentiefe Reinigung). (Sebastian, sebastian_funk-ätt-gmx.de).

 

 

 

 

 

 

 

Q: Bin dabei einen W116 350 SEL Bj.´77 mit Handschaltung zu restaurieren. Die blaue Kunststoffinnenausstattung  (Armaturenbrett, Türverkleidungen,...) ist aber stark abgedunkelt. Kennt jemand eine Möglichkeit um dem Kunststoff z.B. durch Lackieren, etc. seinen alten Farbton wiederzugeben ohne dabei die Oberflächenbeschaffenheit wesentlich zu beeinträchtigen???

 

A: Kunststoffteile lassen sich am billigsten mit Ajax Glasrein ohne Duftzusätze und Wurzel-/Nagel-/Zahnbürste reinigen. Für sehr hartnäckige Verschmutzungen Meister Propper pur nehmen und gründlich aber vorsichtig nachspülen, damit die Pappen nicht aufweichen. Wenn alles trocken ist, mit Amor All Kunststoffpflege in seidenmatt-Ausführung satt einmassieren und einige Tage stehenlassen und erst dann das überschüssige Mittel mit weichem, sauberen Lappen entfernen und für seidenmatten Glanz sorgen. Wenn das zur Neuwagen-Optik nicht reicht, im Laufe der Zeit mit einem leicht mit AmorAll befeuchteten Lappen wiederholen. Hab‘s vor etwa 10 Jahren mal so gemacht und dann immer bei Bedarf nachgepflegt, und die Innenausstattung sieht auch heute noch super aus.  Das Mittel macht den Kunststoff wieder elastisch und beugt Brüchen und Rissen vor. (besonders bei den in dieser Hinsicht extrem gefährdeten blauen Armaturenbrettern. (Klaus R., peklaro-ätt-aol.com)

 

A: Es gibt ein Mittel von Amor All (eine grüne Spraydose), das Zeug wirkt wunder!!! Du kriegst es in fast allen Baumärkten oder Kfz-Zubehör-Shops. Damit habe ich die Türverkleidungen von meinem 350se wieder wie neu bekommen. (Dirk Rodefeld, d_rodefeld-ätt-yahoo.de).

 

Lederpflege

 

Q: Möchte mein Leder aufpeppen und wüßte gerne, welches Mittel man dazu am besten verwendet. Was kann man gegen Abriebspuren (v.a. Rückenlehne Fahrersitz) machen? (Wolfgang Stegherr, steech-ätt-t-online.de)

 

A: Ich nehme zur Pflege immer Rizinusöl aus der Apotheke.  Das verwende ich fürs Auto und auch für die Garnitur in Wohnzimmer.  Mit einem nicht flusenden Baumwollappen dünn(!) einreiben und 6 Std.  einziehen lassen.  Ca. 1-2 mal pro Jahr die Prozedur durchführen. (Markus)

 

A: Gründlich reinigen und nachfärben mit kleiner (Airbrush)-Lackierpistole. Irgendwann gab‘s in MARKT mal eine sehr gute komplette Anleitung, bei Interesse kann ich‘s mal raussuchen und mailen (Klaus Rolfsmeyer, peklaro-ätt-aol.com)

 

A: Stimmt. Da wurden Produkte vom Lederzentrum (www.lederzentrum.de) empfohlen. Habe damit mein schlechtes Leder wieder schön hinbekommen. Der komplette Satz Mittelchen hat etwa DM 150,- gekostet. (Ralf, lomoth-ätt-lomoth.de)

 

A: Ich nehme Lanolin (Wollfett) aus der Apotheke oder eine französische Creme (v.a.für Schuhe), die mir meine Sattlermeisterin empfohlen hat. (Jan, 12-ätt-operamail.com)

 

 

 

Schlösser

 

Q: Neulich sollte ich meine Tochter zum Reiten fahren. Die hatte es eilig, schnappt sich einen Schlüssel und macht den 280 SE W116 von der Fahrerseite auf. Als ich Aufsperren möchte sitzt sie schon drin. Das war sehr wunderlich da wir nur einen Schlüssel für den Wagen haben und den hatte ich. Die 13 jährige hatte mit einem ordinären kurzen Kofferschlüssel, der gar nicht wie der DB Schlüssel aussieht den Wagen aufgemacht. Auch mir gelang dies ohne Schwierigkeiten. Wie kann das sein ??

 

A: Wäre nicht das erste Schloß, das kaputt geht. Ist mir auch schon passiert. Meinen hab ich zuletzt mit dem Haustürschlüssel geöffnet. Da sind im inneren die Schließbleche so ausgenudelt, daß alles paßt. Außerdem werden wohl die kleinen Federn auch schon lahm sein und mit altem Schmiermittel sind die Bleche einfach fest. Kannst mal versuchen, das Schloß zu zulegen und alles so gut es geht zu reinigen. Oder Du kaufst gleich ein neues Schloß.  Schlüsselnummer steht auf der Datenkarte. (Fred)

 

 

Hifi-System

A: Ich arbeite in Tübingen nebenjobmäßig in einem Hifi-Studio und baue seit etwa einem Jahr Hifi-Systeme ein.

Also, kommt drauf an, wieviel Geld Du ausgeben willst und was Du willst: Hervorragenden Klang oder Boomcar.

1.Variante:

- Vorne und hinten 2-Wege-System von Rainbow (10er vorne liegt etwa bei 200.-, 13er hinten etwa bei 300.-, je besser, desto teurer)

- Radio/Wechserpaket würde ich Alpine empfehlen, ist von Design und Preis vielleicht gewöhnungsbedürftig,  qualitativ aber am besten. Pakete fangen bei etwa 550.- an und gehen bis etwa 1400.-. Wechsler kommt entweder ins Handschuhfach oder in den Kofferraum an die Seite.

- Endstufe in den Kofferraum (Würde ich Emphaser nehmen)

- Wenn du willst, Basskiste in den Kofferraum. Wichtig: Bloß keine Billigkisten für 200.-, das ist SCHROTT. Lieber guten Baßlautsprecher kaufen (etwa 500.-) und dann individuell Kiste berechnen, ist immer besser.

- Von B*se würde ich die Finger lassen, hält nicht sehr lange.

 

Wenn Du wirklich Geld hast, kauf ein Dynaudio-System (macht auch normale Hifi-Boxen, sehr gelobte und teure Marke)

- 13er System liegt bei etwa 1000.-

Endstufen für viel Geld gibts auch, da könntest Du z.B. eine von Zeus nehmen

-Bei weniger Geld: Axton 2-Wege-Systeme sind zwar ziemlich billig (200.-), klingen für den Preis aber nicht schlecht

 

2.Variante

-Radio und Wechsler wie oben

-Boxen von Emphaser, zur Versorgung: 4-Kanal Enstufe von Emphaser

-große Baßkiste im Kofferraum (ideal: Crystex (1000.-) von Emphaser in Kombination mit der X-Pulse-Endstufe (digital, 2500.-), verdammt teuer, bringt aber WIRKLICHE Leistung ohne Ende.

 

Wichtig bei beiden Lösungen:

1. gute, 3fach abgeschirmte Cinchkabel nehmen

2. möglichst dickes LS-Kabel

3. möglichst dicke + und Masse-Leitungen zur Endstufe legen

4. Eventuell Cap zur Spannungstabilisierung einsetzen (ca 100.-) (Jakob, firmitas-ätt-gmx.net)

 

 

Werkstattbuch

 

Q: Ich suche für unsere Pagode ein Werkstatthandbuch. Wer hat eins und will's verkaufen oder kann es kopieren ??  Ich such nicht das für den 280 SL, was mit dem 108 kombiniert ist, da ich das schon mal hatte. Da ist der SL – vom Motor abgesehen - nicht erwähnt. Im SL Club hatte ich kein Glück. Tobi (TobiMah-ätt-gmx.de )

 

A: Wahrscheinlich hast Du folgende Info bereits, trotzdem schreib' ich es sicherhaltshalber nochmal: laut Mercedes Classic Center (http://www.mercedes-benz.com/d/mbclassic/center/techlit1.htm) ist der 250SL auch im Werkstatthandbuch für Modelle ab Bj. 59 beschrieben,  welches die 108 Modelle noch nicht enthält. Erhältlich direkt bei Mercedes, kostet wohl 130 DM plus Steuer. (Eberhard: eberhard_geiger-ätt-hp.com )

 

 

Modellautos

 

W126

 

A: Von SIKU gab es einen 500 SE (blau) und einen 500 SEC (weiß). Von MATCHBOX gab es einen 500 SEC im AMG-look (Capo: Gauner-ätt-gmx.li )

 

 

A: Habe Anfang Oktober auch angefangen, nach 126er Modellen zu suchen.  Ergebnis: Ca 30 Modelle in 1:87, sowohl von Wiking als auch von Herpa, SEC´s, 126er der ersten und zweiten  (facegelifteten) Baureihe, incl. Taxi usw.; des weiteren ein 500 SEC von Bburago in 1:24, ein Siku und ein Matchbox-Modell (1:63?). Kosten: im Schnitt 10DM pro Modell. Quelle: Modellautobörsen wie zum Beispiel Auto 1:x oder Automania. (Peter: P.Kallen-ätt-rz.fh-muenchen.de)

 

A: Es gab den W126 und den C126 jeweils von NZG im Massstab 1:36 als erste Serie und als zweite Serie . Das waren die schönen sehr gut aus-schauenden Modelle die es damals beim Händler gab, gab verschiedene Farben . Sind aber über Mercedes schon seit Jahren nicht mehr zu bekommen . Könnte auch mal nach der original Teilenummer suchen wenn Interesse besteht (Marc: AFRICOLA79-ätt-aol.com )

 

 

A: Neben den HO-Modellen von Wiking und Herpa, gab es noch von Siku den 500 SEL (gar nicht so übel), desgleichen von HotWheels (nicht so dolle) (Konrad: linckh-ätt-gmx.net)

 

A: Von Wiking gibt es einen 280SE im Maßstab 1:87 (H0). Tamya hat einen SEC als Bausatz zum hinstellen. (Markus: Markus-ätt-mb-w126.de )

 

 

Schrauber-Tips

 

 

Fahrersitz

 

Q: In meinem Fahrersitz kippt man nach links weg. Ist hier vielleicht eine Feder gebrochen und kann man dies kostengünstig reparieren? Gerd Besser (g.besser-ätt-cww.de

 

A: Mercedes baut (zumindest in die W123 und W126) Fahrersitze mit einem Federkern ein. Dieser läßt sich austauschen. In manchen Baureihen konnte man verstärkte Sitze als Sonderausstattung wählen und den Kauf eines solchen Federkerns würde ich auch empfehlen.  In meinem Fall, habe ich diese Arbeit von einem Hinterhof-Sattler machen lassen, weil er in solchen Arbeiten geübt ist und ich lange hätte basteln müssen. Falls Du die Arbeiten selber durchführen willst, dann achte darauf, daß Du beim Hantieren mit den Federkernen kräftige Handschuhe trägst und die Bezüge nicht beschädigst, weil die gestanzten Bleche nicht ordentlich entgratet sind. ÜatrickB (patrickbe-ätt-gmx.de

 

A: Ich vermute eher, daß der Rahmen gebrochen ist, da ich das gleiche Phänomen auch einmal (bei einem W123 300TD bei 600.000km) hatte. Das ist dann aber i.d.R. einfacher zu beheben als eine gebrochene Sitzfeder. In diesem Fall mußt Du nur den Sitz ausbauen (meines Wissens nach 5 Schrauben) und die Bruchstelle schweißen  (F