(Hauptstudium, Forschungskolloquium)
Bemerkung: Zugelassen sind nur Studenten mit bestandenem SPSS-Kurs.
Bitte den SPSS-Schein bei der ersten oder zweiten Veranstaltung mitbringen.
In dem Forschungskolloquium, das sich über ein Semester erstrecken
wird, soll die objektive und subjektive Lebenslage von Studierenden an
der Universität Rostock und einer amerikanischen Partneruniversität
untersucht werden. Dazu werden bereits erhobene Daten systematisiert, bereinigt
und mit Hilfe von SPSS ausgewertet. Die vorhandenen Daten wurden
über eine Internet-Befragung Anfang 2000 gewonnen.
Anhand der durch diese Analyse gewonnenen Erkenntnisse soll noch im
April ein Papier-Fragebogen entwickelt werden, der vielversprechende Themen
aufgreift und genauer untersucht. In den Pausen (9.5. und 30.5.) werden
die Teilnehmer/innen an dem Forschungskolloquium jeweils mindestens zehn
Interviews schriftlich als Test durchführen. Die Ergebnisse aus Papier-
und Online-Version sollen dann verglichen werden.
Im abschließenden Teil der Veranstaltung (Juni und Juli 2002)
werden die Datensätze dann ausgewertet, analysiert und mit den Ergebnissen
der Papiererhebung zusammengespielt. Durch die Zusammenarbeit aller Teilnehmer
des Forschungskolloquiums soll ein zusammenfassender Abschlußbericht
erstellt werden.
Links: Zum FK-Fragebogen,
zum amerikanischen
Fragebogen, zum neuen
deutschen FK-Fragebogen, zum Papierfragebogen
(diesen Link auch zum Erfassen anklicken (zum Ausdrucken am besten
die pdf-Version
verwenden), und zu den Ergebnissen
der Umfrage innerhalb des Kurses.
Seminarplan:
11.4.2002 Einführung, Organisatorisches, Vorstellung des vorliegenden
Fragebogens (www.hinner.com/fk).
Ausfüllen des Fragebogens durch die Kursteilnehmer. Erzeugung des
Datensatzes und Import nach SPSS. Einfache erste Auswertungen. Hausaufgabe
bis 18.4.: Ausführliche Kritik des bestehenden Fragebogens mit Verbesserungsvorschlägen
(ausgearbeitet, mindestens eine Seite schriftlich).
18.4.2002 Diskussion der Verbesserungsvorschläge des bestehenden
Fragebogens. Intensive Auswertungen des Kursdatensatzes. Verteilung des
Umfragendatensatzes rkrp_v10_anon.sav. Erste Analyse des Datensatzes. Feststellung
des weiteren Bedarfs der Bereinigung. Bildung von Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppe "Major US" (Q2, Codierung des Studienfachs
amerikanischer Studenten): Kathrin Diez, Sandra Giese, Nadin
Glindemann, Ronny Kehling, Sebastian Kolodzik,
Christian Lawitzky
Arbeitsgruppe "Geburtsdatum" (Q26, einheitliche Codierung
des Geburtsdatums): Anja Bracke, Christin Buchholz, Julia Stumkat
Arbeitsgruppe "Ausbildungsdauer Eltern" (Q24 und Q25, Plausibilitätsprüfung
und Bereinigung): Benjamin Kunde, Agnieszka Seyffert, Dirk Zacher, &
Susanne
Franke (?), Denise Offen (?)
Arbeitsgruppe "Codierung offene Frage Q36": Madeleine
Diedrigkeit, Marcel Hintze, Christin Schröder, Tina Weinreben
25.4.2002 Diskussion der Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen. Beispielhafte
Überprüfungen der "Ausreißer" bei den einzelnen Arbeitsgruppen.
Ergebnisse:
-
Fall 386: Q26=0
-
Fall 707: Q26=0
-
Fall 227: Q26=1978
-
Fall 1889: Q24=Q25=0
-
Fall 1800: Q24=Q25=0
-
Fall 1364: Q24=13
Hausaufgabe bis 2.5.: Auswertung aller möglichen problematischen
Fragen und Codierung offener Fragen durch mindestens einen "Fragenverantwortlichen".
Die im FK-Datensatz anonymisierten offenen Fragen werden den jeweiligen
Fragenverantwortlichen auf Anfrage übermittelt.
Q3: (Studiendauer): Christian Lawitzky
Q4: SWS: Christin Buchholz
Q5: Julia Stumkat
Q6, Q7: Anja Bracke
Q8: Christin Schröder
Q10, Q11: Susanne Franke
Q12: Denise Offen
Q13: Nadin Glindemann
Q14: Marcel Hintze
Q15: Kathrin Diez
Q16: Madeleine Diedrigkeit
Q17: Tina Weinreben
Q18: Benjamin Kunde
Q19: Dirk Zacher
Q20: Sandra Giese
Q21: Sebastian Kolodzik
Q22, Q23, Q23a, Q23b: Angela Dethloff
Q28, Q29, Q30, Q31, Q32, Q33, Q34, Q35: Agnieszka Seyffert,
Ronny Kehling
2.5.2002 Diskussion der Ergebnisse aus den Hausaufgaben. Diskussion
des verbesserten Fragebogens.
Hausaufgabe: Jeder Student, der einen Forschungskolloquiums-Schein
in dieser Veranstaltung erwerben möchte, muß bis 16.5.2002 zehn
Interviews mit dem Papier-Fragebogen
durchgeführt haben. Dabei ist es notwendig, daß die Befragten
nach Möglichkeit zufällig angesprochen werden und den Papierfragebogen
selbständig ausfüllen. Mündliche Hilfestellung sollte nicht
gegeben werden. Sobald mindestens zehn Interviews durchgeführt wurden,
konnten die Fragebögen online erfaßt werden.
9.5.2002 Entfällt (Feiertag Christi Himmelfahrt)
16.5.2002 Diskussion der Erfahrungen mit dem Papierfragebogen (Ausdruck/Erhebung/Erfassung).
Weitere Erarbeitung eines bereinigten Datensatzes. Präsentation von
tiefer gehenden Analysen mit SPSS (Änderung von Value Labels mittels
Syntax, Fälle auswählen), am Beispiel der Variablen Studienfach
(Q2).
Hausaufgabe: Erste Überlegungen, welche interessanten und
nicht-trivialen Fragestellungen mit dem Datensatz abgehandelt werden können.
Weitere Hausaufgabe: Soweit noch nicht geschehen, zehn Papierfragebögen
erheben und erfassen. Hausaufgabe erfüllt von Christian Lawitzky,
Angela Dethloff, Anja Bracke, Julia Stumkat, Kathrin Dietz (Stand: 18.5.2002).
Diese und alle hier nicht aufgeführten Teilnehmer
prüfen bitte den aktuellen Datensatz, ob ihre Eingaben korrekt
erfolgt sind (bitte E-Mail mit den Korrekturen an mich).
23.5.2002 Diskussion und Brainstorming zu möglichen Analysen.
Was gibt der Datensatz her? Längere Gelegenheit zu ersten Unteruchungen.
Aufgabe bis 6.6.: Erste Untersuchungen etwas komplexerer Analysen. Bildung
von Indizes. Prüfung nach Gewichtung. Selbständige Aufgabenstellung.
30.5.2002 Entfällt.
06.6.2002 Diskussion, Besprechung und Hilfe zu den angefertigten
Analysen. Erläuterungen zweier Vorgehensweisen mit SPSS: Fälle
auswählen entweder über Datei/Fälle auswählen oder
entsprechende Gruppierungs-Variable erstellen über Transformieren/Berechnen
bzw. die entsprechende Syntax.
13.6.2002 Fertigstellung des bereinigten Online-Datensatzes V15.
20.6.2002 Fertigstellung des bereinigten Online-Datensatzes V16.
Hinweise zum Gebrauch von SPSS.
27.6.2002 Fertigstellung des bereinigten Online-Datensatzes V17.
Überlegungen zum Forschungsbericht. Bildung einer Redaktionsgruppe.
Hausaufgabe bis 4.7.: 1) Deskriptive Statistik zur "persönlichen"
Frage (d.h. die Frage/n, für die man auch die Plausibilitätsprüfung
gemacht hat). Auswertung nach Geschlecht und Universität, also insgesamt
vier Tabellen und Grafiken sowie jeweils eine knappe Erläuterung in
Textform. Bitte die Formatierungsregeln (siehe unten) beachten!
2) Ansatzweise Darstellung der komplexeren Aufgabenstellung / Hypothesenbearbeitung.
Alle Texte ausgearbeitet und nicht stichpunktartig. Hinweise auf Literatur
sind erwünscht.
4.7.2002 Verteilung der Evaluationsfragebögen. Erläuterung
der Formatierungsvorstellungen. Weitere Arbeit an den Hypothesen.
11.7.2002 Jeder Teilnehmer stellt seine bisherige Arbeit vor. Weitergehende
Bestimmung der Redaktionsgruppe.
13.9.2002 14.30/15 bis 16.30 Uhr. Ort: PC-Pool. Treffen für
alle (mit Kajetan Hinner).
19.9.2002 17 bis 18.30 Uhr. Ort: PC-Pool. Treffen für alle
(ohne Kajetan Hinner, nur Diskussion unter den Seminarteilnehmern).
Status und Themen zur komplexen Fragestellung (Hypothesenprüfung)
- bitte haben Sie Nachsicht, die Arbeiten werden so schnell wie möglich
korrigiert.
Bedeutung der Codebuchstaben (fettgedruckt: bereits in den Abschlußbericht
aufgenommen):
*: Komplexe Fragestellung fertig
§: Komplexe Fragestellung in Überarbeitung beim studentischen
Autor
#: Deskriptives Thema fertig
%: Deskriptives Thema in Überarbeitung beim studentischen Autor
p: Papierfragebogen deskriptiv ausgewertet
-
Anja Bracke [*#]: Auswertung Q17 nach Fächern
-
Christin Buchholz [§#]: Wer studiert am fleissigsten
-
Madeleine Diedrigkeit [*]: Karriereorientierung Rostock/Kearney und Abh.
von Finanzierung
-
Angela Dethloff [*#]: Ökonomische Situation wirkt sich auf das Studium
aus
-
Kathrin Dietz: [%*p] Letzte Acht Fragen in Abh. Von Studienfach und Disziplin
-
Susanne Franke [*#]: Sportliche Aktivität in Abhängigkeit von
dem
Zeitaufwand für das Studium
-
Sandra Giese [*#]: Major 1 und Q14
-
Nadin Glindemann [*#]: Q13 vergleichen mit Q21
-
Marcel Hintze [*#]: Studienzufriedenheit Major 1/2/3
-
Ronny Kehling: Zusammenhang zwischen Studienneigung und Elternausbildungszeit
-
Sebastian Kolodzik [*#]: Q21, Unterschied M/F und D/USA
-
Benjamin Kunde [#]: Ausbildungszeiten Eltern, Diskussion der Frage
-
Denise Offen
-
Christian Lawitzky [*#]: Q31 und Q35 nach Uni und Geschlecht
-
Christin Schröder [*, §]: Arbeit und Finanzen
-
Agnieszka Seyffert [§]: Todesstrafe und Uni/Geschlecht
-
Julia Stumkat [&]: Akademisches Engagement d. Studenten hinsichtlich
d. finanziellen Situation; US-Amerik. Perspektive
-
Tina Weinreben [*#]: Religiosität und die letzten acht Fragen
-
Dirk Zacher: Ausbildungszeiten Eltern, Diskussion der Frage
Aufbau des Abschlußberichts
Die einzelnen Teile des Abschlußberichts werden bei hinreichender
Qualität hier
abgelegt.
-
Teil I: Erklärung und Einleitung, Erhebungsverfahren, Rücklauf
etc. [Verantwortlich: Kajetan Hinner]
-
Teil II: Deskriptive Analyse von Q1-Q36 nach Geschlecht/Uni/Papierfragebogen
[Verantwortlich: Studierende nach Zuordnung]
-
Teil III: Fragestellungen komplexerer Art [Verantwortlich: Studierende
nach Zuordnung]
-
Teil IV: Anhang, SPSS-Syntax, ausführlichere Tabellen.
Formatierungsregeln
Nach Möglichkeit Microsoft Word (.doc) oder Rich Text Format (rtf).
Bitte die Datei immer mit einem aussagekräftigen Namen abspeichern,
der Vor- und Nachnamen des Autors enthält. Also z.B. "clara_schumann_v1_auswertung_q5.doc".
Wenn Sie eine überarbeitete Version abliefern, dann entsprechend die
Versionsnummer hochzählen, also statt "v1" dann "v2" etc.
Normaler Seitenaufbau (Rand Standard usw.), Seitenzahl unten rechts,
als Formatvorlage für den Text das Standard-Format (nicht Textkörper
o.ä.) -. damit wird beim Einkopieren in den Gesamtbericht der Text
automatisch in das Standardformat umgewandelt (Schrift Arial 11 Pkt., einzeilig,
Blocksatz). Alles als Standardtext schreiben, Hervorhebungen bitte kursiv
und nicht fett markieren. Für Überschriften die Formatvorlagen
"Überschrift2" und "Überschrift3" verwenden. Bei Grafiken den
Word-Befehl "Rechte Maustaste / Überschrift" verwenden und jeweils
die Bildunterschrift unter der Grafik plazieren. Für Tabellen die
Formatvorlage "Tabelle" verwenden.
Auf keinen Fall anstelle von Tabellen die Zahlen mit Tabulator und
Leerzeichen aufreihen.
Tabellen und Grafiken überall mit Rahmen, Schrift nicht kleiner
als 10 Pkt. (wo es sinnvoll ist, bei Balkengrafiken die Prozentwerte bzw.
Absolutwerte in den Balken mit einfügen (Format/Balkenformat).
Bei Grafiken einheitliche Farbgebung:
-
Balken von Kearney: Grün
-
Balken von Rostock: Orange
-
Balken von Frauen: Rot
-
Balken von Männern: Blau
-
Balken mit Bedeutung "Ja" oder "Zustimmung": Grün
-
Balken mit Bedeutung "Nein" oder "Ablehnung": Rot
Kopfzeile immer gleiches Format: "[Name des Autors] [Kurztitel des
Abschnitts] [Seitenzahl]
Redaktionsgruppe (ehemals)
Achtung: Ab sofort die fertigen Texte bitte nicht mehr an die Redaktionsgruppe,
sondern direkt an mich (K.H.) schicken!
Mitglieder: Angela Dethloff,
Christin Schröder,
Agnieszka
Seyffert.
Zuständig für Sie war genau ein Mitglied der Redaktionsgruppe,
die Zuordnung erfolgt nach Alphabet:
-
Angela Dethloff: Anja Bracke, Christin Buchholz, Madeleine Diedrigkeit,
Kathrin Dietz, Susanne Franke, Sandra Giese
-
Christin Schröder: Nadin Glindemann, Marcel Hintze, Ronny Kehling,
Sebastian Kolodzik, Benjamin Kunde
-
Agnieszka Seyffert: Denise Offen, Christian Lawitzky, Julia Stumkat,
Tina Weinreben, Dirk Zacher
Zeilenabstand von genau 16 Pkt., das ist platzsparender als anderthalbzeilig
und ist gleichzeitig besser lesbar als einzeilig.
Bildunterschriften: Format Abbildung oder Tabelle, Arial 11, fett,
einfach, links, Numerierung einfach.
Papierfragebogen
Bitte vergessen Sie nicht, kurz Ihre deskriptiven Analysen und auch Ihre
Fragestellung am Papierfragebogen
zu prüfen. Bei besonderen Unterschieden zu den deutschen zwei Jahre
früher befragten "online"-Studenten schlagen sie bitte "Alarm"...
Spezielle Fragen zu SPSS und unserem Datensatz
Es sollen diejenigen Fälle aussortiert werden mit zu geringen Fallzahlen
beim Studienfach
Das Problem: Bei manchen Auswertungen möchte man nur die "starken"
Fächergruppen berücksichtigen, d.h. Angehörige von populären
Studienfächern. Über eine Häufigkeitsauszählung bekommt
man sehr einfach heraus, welche Fächer schwach besetzt sind. Allerdings
kann man weder über Fälle auswählen noch über
Select
if einfach diese Fälle filtern. Lösung: Man muß eine
neue Variable erzeugen mit der Häufigkeit des Studienfaches. Dies
geschieht über den aggregate-Befehl. Diese Variable wird wieder
mit der zuvor entsprechend sortierten Datendatei zusammengespielt, anschließend
wird diese Datendatei wieder nach Universität und ID-Nummer sortiert.
Schließlich kann man per Hand die neue Summenvariable major_1s hinter
die Variable major_1 einfügen und alle niedrig besetzen Zahlen filtern.
Syntax:
AGGREGATE
/OUTFILE='C:\aggr.sav'
/BREAK=major_1
/major_1s=N.
SORT CASES BY
major_1 (A) .
MATCH FILES /FILE=*
/TABLE='C:\aggr.sav'
/BY major_1.
SORT CASES BY
survey (A) id (A) .
EXECUTE.
Gewichtung nach Geschlecht (aufgrund des starken Übergewichts amerikanischer
Studentinnen)
Problem: Wenn man allgemeine Aussagen machen möchte zu den amerikanischen
Studenten nach Geschlecht, sind diese verzerrt, weil diese ein deutliches
Übergewicht haben. Wenn man nach der Variable sex_w gewichtet, kann
man dies umgehen (enthalten ab Datensatz Version 20). Sie können die
Syntax hier herauskopieren (gewichten_geschlecht_sex_w.sps):
compute sex_w = 0.
VARIABLE LABELS sex_w 'Gewichtung Geschlecht' .
* sex_w: Weight / Sex.
* Problem: 75% der amerikanischen Studenten sind Frauen
* q27 ist Geschlecht (1: Male, 2: Female)
* Insgesamt haben wir 106 amerik. Männer, 269 amerik. Frauen;
349 dt. Männer, 383 dt. Frauen
IF ((q27=1 & survey = 1)) sex_w = (1/(349/(349+383))/2) .
IF ((q27=2 & survey = 1)) sex_w = (1/(383/(349+383))/2) .
IF ((q27=1 & survey = 2)) sex_w = (1/(106/(106+268))/2) .
IF ((q27=2 & survey = 2)) sex_w = (1/(268/(106+268))/2) .
EXECUTE .
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hier
können Sie mir eine E-Mail schreiben. Letzte Änderungen: 13.12.2003